Krefeld. Wie ansprechend und harmonisch eine gemeinsame architektonische Formensprache wirkt, ist in alten Krefelder Siedlungen ebenso gut zu erkennen wie neuerdings in der Gartenstadt. Die Punkthäuser der Wohnstätte an der Pappelstraße werten den Stadtteil eindeutig auf.

Ganz anders hingegen ist es in einigen neuen Krefelder Wohngebieten, wo jeder Bauherr seine eigene architektonische Vorliebe auslebt. Statt eines harmonischen Straßenbildes, wirkt diese Bauweise überladen, unruhig und unharmonisch. Deshalb ist es in Zeiten des großgeschriebenen vermeintlichen Individualismus ein mutiger Schritt der Stadt, für ein Neubaugebiet eine Gestaltungssatzung mit ökologischen und baulichen Vorgaben aufzulegen. Es ist aber der einzige Weg, um städtebauliches Niveau zu fördern. Mehr davon.

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