Bernd Krükel baut an der Kronenstraße in Uerdingen exklusive Mietwohnungen

So könnten die geplanten Wohnungen an der Kronenstraße von innen aussehen.
So könnten die geplanten Wohnungen an der Kronenstraße von innen aussehen.

So könnten die geplanten Wohnungen an der Kronenstraße von innen aussehen.

Macher in Uerdingen (v.l.): Norbert J. Böhm (Immobilien-Consulting Böhm), Bernd Krükel mit Sohn Philippe Krükel.

Krükel, Bild 1 von 2

So könnten die geplanten Wohnungen an der Kronenstraße von innen aussehen.

Krefeld. Der Kölner Investor Bernd Krükel weitet sein Engagement in Krefeld aus. Noch am 30. Dezember wurde der Kauf für das Gebäude neben dem Meistermannhaus auf der Uerdinger Kronenstraße beurkundet. Nach seinem Abriss entstehen dort fünf exklusive Mietwohnungen. Der gläserne Neubau namens „Rhein-Krone“ soll laut Krükel einen vorweggenommenen Startschuss im Kleinen für das seit langem erwartete Großprojekt Rheinblick darstellen. „Mit unserem Projekt wollen wir uns bewusst an die moderne Architektur des Investors Ulrich Schmitter auf dem nur rund 50 Meter entfernten Grundstück der ehemaligen Spedition Erlenwein anlehnen und neben dem Meistermannhaus einen modernen Akzent setzen“, sagt Initiator Bernd Krükel von „bau & denkmalwert“.

Vom Rheinufer soll ein Signal für die Stadt ausgehen

Mitte dieses Jahres werde dann wohl endlich mit dem Baubeginn des spektakulären Projekts Rheinblick, das neue Maßstäbe mit bundesweiter Aufmerksamkeit setzen werde, die hoffnungsvolle Zukunft beginnen, erklärt er weiter. „Es gibt eine Aufbruchsstimmung mit Signalwirkung am Rhein.“ Der Kölner brennt geradezu für Krefeld. „Ich glaube an Visionen und die Zukunft von Rheinblick“, sagt er. „Es ist eine Substanz, die lange vernachlässigt wurde. Wir wollen Krefeld darüber hinaus an verschiedenen Stellen in bescheidenem Maß verwandeln und die Krefelder mitreißen, ihre Stadt nach vorne zu bringen. Wir betreiben Stadtentwicklung mit Feingefühl.“ In das „wir“ bezieht er seinen Sohn Philippe und den Neusser Berater Norbert Böhm mit ein. Neben den Projekten an der Kronenstraße möchte Krükel mit seinem Unternehmen „bau & denkmalwert“ in GbR mit der Firma „Denkmal.gut“ auch das Architektur-Kleinod Brempter Hof in Uerdingen restaurieren. „Zuvor muss noch das Ergebnis der Bauforschungsarbeit der Denkmalbehörde in Verbindung mit dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege und weitere Fachgutachten abgewartet werden. Dies soll zeitnah erfolgen.“

Krükel engagiert nicht nur in Bausubstanz, sondern möchte eine Imagebroschüre ins Leben rufen, gemeinsam mit Menschen, die das gleiche „Gänsehautgefühl“ wie er für die Stadt empfinden. „Ich möchte die kreativen Kräfte von begeisterungsfähigen Krefeldern bündeln mit dem Ziel, voller Stolz eine neue Aufbruchsstimmung für die weltoffene Stadt zu erzeugen. Mit Freude und Stolz sollen die Errungenschaften aus Historie und Gegenwart und die Chancen der Zukunft bis ins Jahr 2023, dem 650-jährigen Jubiläum, stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung verankern. Ich will den Krefeldern zeigen: ,So schön ist Euer Krefeld‘.“ Außerdem soll das Interesse von Touristen geweckt werden.

Krefeld emotional wieder nach vorne bringen, steht unter dem Arbeitstitel „Crefeld avant!“ Die aktiven Bürger und Unternehmer sollen sich laut Krükel als Freundeskreis finden und einen Achterrat bilden, der quasi als „Crefeld-Achter“ – gemeinsam in einem Boot sitzend – kraftvoll in Richtung 2023 rudert. Der Leser der Broschüre soll spüren, wie viel in der Stadt gut miteinander verwoben ist: Kultur mit Industrie, Architektur mit Parkanlagen, Arbeit mit Lebensqualität, Events mit Gastronomie, Unternehmertum mit Hochschule und Forschung mit Produktion. Der Image-Broschüre, die zur Expo-Real 2016 fertig sein soll, würden auch die Verantwortlichen des Stadtmarketings offen gegenüber stehen, sagt Krükel.

Beim ebenfalls von der „bau & denkmalwert“ erworbenen Denkmal Gut Heyenbaum werden im Januar und Februar die denkmalpflegerischen Abstimmungen fortgesetzt und die Planung entwickelt. Mit der Vermarktung in Verberg soll im Frühjahr begonnen werden. Bernd Krükel ist sicher, dass sein Engagement in Krefeld noch umfangreicher wird. Doch zunächst beginnen im Januar die Bauarbeiten für die zehn Wohnungen und zwei Büros im Denkmal „Meistermannhaus“, nachdem alle Einheiten verkauft sind und die Baugenehmigung dann vorliegen wird. Im Nachbar-Neubau werden fünf exklusive Mietwohnungen mit einer Wohnfläche von rund 560 Quadratmetern errichtet. Alle Wohnungen sind behindertengerecht.

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