Die Sanierung kostet die Gemeinde bis zu 30000 Euro pro Gotteshaus.

Nach St. Dionysius und Liebfrauen wird das Schieferdach von St. Josef instand gesetzt. (Archiv
Nach St. Dionysius und Liebfrauen wird das Schieferdach von St. Josef instand gesetzt. (Archiv

Nach St. Dionysius und Liebfrauen wird das Schieferdach von St. Josef instand gesetzt. (Archiv

LS

Nach St. Dionysius und Liebfrauen wird das Schieferdach von St. Josef instand gesetzt. (Archiv

Krefeld. Spuren des schweren Hagelschauers von Ende Mai 2008 sind auch nach über einem Jahr noch in der Stadt zu finden. So sind etwa die Dächer von drei der vier Kirchen in der Innenstadt noch immer nicht wieder instand gesetzt.

"Dass das so lange dauert, hängt mit den Versicherungen zusammen", erklärt Jürgen Schram, zweiter Vorsitzender des Kirchenvorstands der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) "Papst Johannes XXIII.", zu der die vier beschädigten Gotteshäuser St. Dionysius, Liebfrauen, St.Josef und die entwidmete Kirche St. Norbertus gehören.

Die Begutachtung der Schäden habe lange gedauert, das sei aber normal, sagt Schram. Dazu käme, dass es im ganzen Bistum Aachen gar nicht so viele Firmen gäbe, die Gerüste für Kirchen bereitstellen könnten. "Es gibt außerdem nicht genügend Fachleute, die Schieferdächer decken können."

Vor kurzem fertig geworden ist die Reparatur an St.Dionysius, das Dach von Liebfrauen wird derzeit instand gesetzt. "Die anderen sollen nun nach und nach folgen. Als nächstes ist St. Josef dran, dann folgt St. Norbertus", sagt Schram. "Wir hoffen, dass bis Ende des Jahres alles fertig ist. Das ist zumindest der Plan."

Die GdG muss dabei für die Reparaturen selbst tief in die Tasche greifen. "Es sind zwar alles Versicherungsschäden", sagt Schram, jedoch müsse die GdG insgesamt einen hohen fünfstelligen Betrag zahlen, pro Gotteshaus bis zu 30000 Euro.

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