Für Zuschüsse gilt Anmeldefrist.

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Vor Weihnachten wird es keine Entscheidung mehr über Zuschüsse für Krefelder Kindergärten geben. (Archiv

Vor Weihnachten wird es keine Entscheidung mehr über Zuschüsse für Krefelder Kindergärten geben. (Archiv

Andreas Bischof

Vor Weihnachten wird es keine Entscheidung mehr über Zuschüsse für Krefelder Kindergärten geben. (Archiv

Krefeld. Last-Minute-Millionen? In diesem Jahr wird keine Entscheidung mehr über insgesamt drei Millionen Euro für die freien Träger von Kindergärten fallen. Der sogenannte U-3-Unterausschuss unter Leitung von Oberbürgermeister Gregor Kathstede sollte grünes Licht geben für den Ausbau des Angebots an Plätzen für Kinder unter drei Jahren. Da es darüber allerdings im Jugendhilfeausschuss noch Beratungsbedarf gibt, wird die Entscheidung auf Ende Februar vertagt.

In den kommenden drei Jahren wird jeweils eine Million Euro vergeben

Die Verwaltung sieht vor, dass sich freie Träger (Kirchen, Initiativen, Vereine etc.) in den drei kommenden Jahren um jeweils rund eine Million Euro bewerben können. Die Stadt betont, dass damit die Vielfalt der Träger erhalten werden solle. Freie Träger, die nicht in der Lage seien, aus Eigenmitteln einen Ausbau zu finanzieren, müssten unterstützt werden.

Damit sollen in diesem Bereich neben den 42 städtischen Kindertagesstätten in drei Jahren 240 neue Plätze für die U-3-Betreuung entstehen. Eine der Voraussetzungen ist, dass die Bewerber einen Eigenanteil von zehn Prozent tragen. Pro neu geschaffenen U-3-Platz werden maximal 12.500 Euro für Neubauten bewilligt. Für Aus- und Umbauprojekte gibt es 5.000 Euro, für Ausstattungsergänzungen 2.000 Euro.

Angemeldet werden müssen Zuschüsse im Zeitraum von 2011 bis 2013 bis spätestens 31. Juli 2011. Formulare dafür stellt die Stadt zur Verfügung. et

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