Für 2,5 Millionen Euro entsteht im Schulzentrum Horkesgath ein gemeinsames Gebäude inklusive Mensa.

Das Ganztagsgebäude mit Mensa im Schulzentrum Horkesgath wächst.  Foto und Repro: Andreas Bischof
Das Ganztagsgebäude mit Mensa im Schulzentrum Horkesgath wächst. Foto und Repro: Andreas Bischof

Das Ganztagsgebäude mit Mensa im Schulzentrum Horkesgath wächst. Foto und Repro: Andreas Bischof

Hier ein Modell des neuen Gebäudes. Foto und Repro: Andreas Bischof

Bischof, Andreas (abi), Bild 1 von 2

Das Ganztagsgebäude mit Mensa im Schulzentrum Horkesgath wächst. Foto und Repro: Andreas Bischof

Krefeld. Realschule und Gymnasium Horkesgath bekommen ein neues Haus, das sie gemeinsam nutzen werden. Es ist rund 870 Quadratmeter groß, 2,5 Millionen Euro teuer und soll im März des kommenden Jahres fertig sein.

Das neue Gebäude befindet sich derzeit im Rohbau und wird den erwarteten 1650 Schülerinnen und Schülern im gebundenen Ganztag beider Schulen helle, attraktive und funktionelle Räume bieten.

Mit dem Haus wird für die Zukunft geplant. „Die Dinge wandeln sich so schnell“, erklärt Realschul-Leiterin Ute Eißig-Schroers. Sie bezieht Gymnasialdirektor Klemens Seth in ihr „Wir“ mit ein. „Wir haben gemeinsam mit den Verantwortlichen des Gebäudemanagements geguckt und geplant, was nötig ist. So hat beispielsweise das 235 Quadratmeter große, auf verschiedenen Ebenen angelegte Selbstlernzentrum selbstverständlich Computerzugänge.“

Der neue separate Baukörper für den Ganztag wird vom bestehenden Haus durch einen Gang, eine überdachte Brücke und über den Schulhof zugänglich sein.

Die rundum verglaste Mensa hat 235 Quadrameter

Außen werden Mosaikfliesen in verschiedenen Grautönen angebracht. Zwischendrin nehmen rote Fliesen die Farbe der Fensterrahmen des bestehenden Gebäudes auf.

„Im Erdgeschoss befindet sich die 235 Quadratmeter große rundherum verglaste Mensa“, erklärt Architekt Coskun Demirok. „Sie wird in Grüntönen gehalten.“ Verschiedene Akzente sind orangefarben. Da die Fassade in diesem Bereich etwas zurückgesetzt ist, können die Schüler bei schönem Wetter auch draußen essen. Die Böden bestehen aus unempfindlichem Kautschuk.

Klassenräume, Lehrer- und drei Verwaltungszimmer vervollständigen das Angebot. Zwei Oberlichter im ersten Stock gestatten den Blick in den Himmel. Jetzt sind die Zeiten bald vorbei, in denen aus purer Raumnot Lehrergarderoben in Büros verwandelt werden, wie in der Vergangenheit geschehen.

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