Bischof, Andreas (abi)

Krefeld. Seit vier Jahren ist der Zugang zum Spielplatz an der Dreikönigenstraße zwischen Luisenstraße und Ostwall mit einer dicken Kette und Vorhängeschloss gesperrt. Die Anlage befindet sich auf einem privaten Grundstück einer aus 88 Eigentümern bestehenden Gemeinschaft, ist aber als öffentlicher Kinderspielplatz im Grundbuch eingetragen.

Das Problem: Vor der Schließung des Tores haben sich auf der uneinsehbaren Anlage allerlei Personen herumgetrieben, dort Saufgelage veranstaltet oder mit Drogen gehandelt. Eine Zeit lang ist der Platz von einem Mitarbeiter der Friedenskirche beaufsichtigt worden. Dies, so teilte die Stadt mit, hätte wegen Personalmangels eingestellt werden müssen.

Die Stadt selbst habe kein Geld zur Einstellung einer Aufsichtskraft. Erst wenn dieses Problem gelöst ist, wären kurzfristig Sanierungsarbeiten am Spielplatz möglich. So müssen die Kinder aus dem Kronprinzenviertel weiter auf den Straßen spielen. al

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