In einem launigen Facebook-Post zieht die Polizei Krefeld eine „Karnevals-Bilanz“. Die fällt überwiegend positiv aus. Aber nicht nur.

Rathausstürmung
Eine Gruppe Jecke bei der Rathausstürmung in Krefeld.

Eine Gruppe Jecke bei der Rathausstürmung in Krefeld.

Jochmann, Dirk (dj)

Eine Gruppe Jecke bei der Rathausstürmung in Krefeld.

Krefeld. In einem launigen Facebook-Post zieht die Polizei Wuppertal am Aschermittwoch eine „Karnevals-Bilanz“: Jecke posieren vor einem Einsatzwagen mit den Beamten, Sanitäter lächeln in die Kamera und auch der Karnevalsprinz lässt sich fröhlich grüßend mit einer Gruppe Polizisten ablichten – das zeigt unter anderem das Diashow-Video auf der Seite und eröffnet den Eintrag, der dann Zahlen und einer Art Feedback die Karnevalstage zusammenfasst. Die Polizei verteilt im Text  „likes“ und „dislikes“ fürs Verhalten der Jecken. Den Daumen nach oben gibt es für die Stimmung unter den Narren oder für die Freundlichkeit gegenüber den Einsatzkräften. Betrunkene Randalierer, Scherben und Pyrotechnik sind die undschönen Dinge auf der Liste.

Das Ende des Postings ist dann eine noch sachliche Analyse über die Anzahl der Straftaten und der Verletzten. Die Polizei Krefeld macht in diesem Facebook-Eintrag trotz 92 Platzverweisen, 42 Festnahmen, 17 Personen mit leichten Verletzungen und 2 sexuellen Belästigungen einen zufriedenen Eindruck.

Der Beitrag findet großen Anklang im Netzt: am Donnerstagmittag hat der bereits 172 Likes und das Video wird bis dahin über 3.500 Mal aufgerufen. In etlichen Kommentaren bedanken sich die Facebook-User bei den Beamten für ihren Einsatz - Ulrike schreibt: „Schön, dass es euch gibt… Vielen Dank“ und für Markus heißt es: „Man kann euch nicht oft genug danken.“ paho

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