Albert Höntges, der Vorsitzende des Festkomitees Krefelder Karneval, das neue Prinzenpaar Nina I. (Bossers) und Tobias I. (Stümges) sowie Ex-Prinz Ingo Bossers (v.l.) stellen das Logo mit dem neuen Karnevalsmotto vor.
Albert Höntges, der Vorsitzende des Festkomitees Krefelder Karneval, das neue Prinzenpaar Nina I. (Bossers) und Tobias I. (Stümges) sowie Ex-Prinz Ingo Bossers (v.l.) stellen das Logo mit dem neuen Karnevalsmotto vor.

Albert Höntges, der Vorsitzende des Festkomitees Krefelder Karneval, das neue Prinzenpaar Nina I. (Bossers) und Tobias I. (Stümges) sowie Ex-Prinz Ingo Bossers (v.l.) stellen das Logo mit dem neuen Karnevalsmotto vor.

Bischof, Andreas (abi)

Albert Höntges, der Vorsitzende des Festkomitees Krefelder Karneval, das neue Prinzenpaar Nina I. (Bossers) und Tobias I. (Stümges) sowie Ex-Prinz Ingo Bossers (v.l.) stellen das Logo mit dem neuen Karnevalsmotto vor.

Krefeld. Ein junges Prinzenpaar und ein ganz modernes Karnevalsmotto im aktuellen Design, das erscheint doch logisch. Der nach oben gestreckte Daumen einer blauen Hand signalisiert „Karneval - gefällt mir“ und erinnert an das soziale Netzwerk Facebook.

Die blauen Punkte, die in zwei Bögen aus dem Schriftzug heraus schwingen, müssen Karnevalisten gar nicht erst nachzählen. Natürlich sind es jeweils elf, die für den sehnsüchtig erwarteten Sessionsbeginn am 11. November stehen.

Das Erstaunliche an dem neuen Motto ist, dass diese Idee gar nicht von der neunzehnjährigen Prinzessin Nina I. und ihrem Prinzen Tobias I. stammt, der am nächsten Aschermittwoch 23 Jahre alt wird.

Es waren die „reifen Herren“ des Festkomitees, wie sein Präsident Albert Höntges erklärt: „Das Festkomitee hat das Grundmotto vorgeschlagen und das Prinzenpaar hat es dann verfeinert“.

Die Ideen von Nina Bossers und Tobias Stümges waren dagegen traditionsbewusster und drehten sich um Brauchtumspflege. „Mit diesem Motto schaffen wir den Spagat zwischen Tradition und Moderne“, meint der Vater der Prinzessin, Ingo Bossers.

Sein Motto als Ex-Prinz des Jahres 1999 lautete noch „Europaradies - Krie-ewel“ und dasjenige von Höntges vor 27 Jahren „Doll wie nie – in Samt un Sie“.

Mit dem knappen und einprägsamen Motto sind die Karnevalisten direkt am Puls der Zeit. Der „Gefällt mir-Daumen“ ist inzwischen nicht nur in der jüngeren Generation bekannt, wie die „reifen“ Herren versichern.

Selbstverständlich hat man bei der Gestaltung des Mottos genau darauf geachtet, dass es nicht zu urheberrechtlichen Problemen mit dem Facebook-Daumen kommen kann.

Facebook macht sich das Prinzenpaar schon zunutze, wie Tobias I. erklärt: „Viele sind die meiste Zeit in den Social Medias unterwegs, und da ist Facebook auch als Plattform für die Saison ideal.“

So wird es diese Session keine eigene Homepage des Krefelder Prinzenpaars geben; alles wird über den Facebook-Profil „prinzenpaar krefeld“ laufen.

Informationen schneller und preiswerter weitergeben

Bis gestern Mittag kurz vor der Vorstellung des neuen Mottos hatten sich dort schon 458 Freunde angemeldet. Auf diesem Weg sollen die Informationen schneller und preiswerter unter das jecke Volk gelangen.

Den blauen Daumen wird es nun in vielen Variationen im Karneval geben, er wird in den Prinzenorden eingearbeitet, und auch die Karnevalsgesellschaften warten für ihre Vorbereitungen schon sehnsüchtig darauf.

In seiner Originalform wird das Motto des Festkomitees Krefelder Karneval 2012 als Sticker in einer limitierten Auflage von 500 Stück herausgegeben. Ab dem 11.11.11 ist er beim Festkomitee erhältlich. Mit den fünf Euro pro Sticker unterstützt man den Rosenmontagszug.

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