Politik soll Laufzeit bis 2023 zulassen.

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Die Krefelder sollen mehr Zeit bekommen, um ihre Abwasserkanäle kontrollieren zu lassen. (Archivfoto)

Die Krefelder sollen mehr Zeit bekommen, um ihre Abwasserkanäle kontrollieren zu lassen. (Archivfoto)

Die Krefelder sollen mehr Zeit bekommen, um ihre Abwasserkanäle kontrollieren zu lassen. (Archivfoto)

Krefeld. Die Krefelder sollen mehr Zeit bekommen, um ihre Abwasserkanäle kontrollieren zu lassen. Der Eigentümerverband Haus und Grund fordert Oberbürgermeister Gregor Kathstede und die Ratsfraktionen in einem Schreiben auf, die Frist für die Dichtigkeitsprüfung bis zum Jahr 2023 zu verlängern. Der Verband verweist auf einen Erlass des NRW-Umweltministeriums.

Demnach können die Kommunen die Frist, die ursprünglich bis Ende 2015 vorgesehen war, auf Ende 2023 verlängern. Dies ist aber nur möglich, wenn die Stadt die vorgeschriebene regelmäßige Selbstüberprüfung der öffentlichen Kanäle für zusammenhängende Stadtteile vornimmt. Die privaten Kanäle brauchten dann erst später, zeitgleich mit der städtischen Untersuchung, kontrolliert zu werden.

Haus und Grund regt an, das Thema Fristverlängerung auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung zu setzen. Eile sei geboten, damit die Bürger Zeit und vor allem Geld sparen könnten, so der Geschäftsführer des Verbandes, Michael Heß.

Per Gesetz sind Hauseigentümer verpflichtet, ihre Kanäle zu überprüfen, damit kein Abwasser ins Erdreich gelangt. Dies muss von Fachfirmen durchgeführt werden, damit die Hauseigentümer den erforderlichen Nachweis  

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