Stadt braucht zur Entwicklung dringend einen neuen Flächennutzungsplan.

Joachim C. Heitmann (FDP)
Joachim C. Heitmann (FDP)

Joachim C. Heitmann (FDP)

Joachim C. Heitmann (FDP)

Für den Fraktionsvorsitzenden der FDP, Joachim C. Heitmann, ist der Flächennutzungsplan der eigentliche Masterplan der Stadt. Den gelte es endlich fertig zu stellen und damit auch Stadtentwicklungsziele festzulegen.

"Wenn jetzt wieder ein neuer Plan beauftragt wird, besteht die Gefahr, dass die Umsetzung der bereits beschlossenen Schritte zur Umgestaltung der Stadt verschoben werden. Dabei gibt es vor allem in der Innenstadt dringenden Handlungsbedarf", sagt Heitmann.

Von einem Masterplan, so wie der derzeit in Krefeld diskutiert wird, hält der FDP-Politiker hingegen gar nichts: "Das ist ein reiner Knalleffekt. Ich halte nichts von bekannten Namen."

Vielmehr sollte Krefeld in der endlosen Diskussion um den neuen Flächennutzungsplan vorankommen und diesen als stadtplanerisches Element nutzen. "Schließlich ist da alles drin: Gewerbe, Verkehr, Wohnen", sagt Joachim C. Heitmann und betont, dass dieser Plan im Gegensatz zu vielen anderen Papieren auch eine Rechtsqualität besitzt. "Ansonsten landen die Pläne doch nur im Regal."

Wenn Krefeld bezüglich des Flächennutzungsplanes jetzt in die Gänge komme, könnten die Gedanken sogar noch in den neuen Gebietsentwicklungsplan aufgenommen werden, der im Lauf der Legislaturperiode im Regionalrat beschlossen werden soll.

Das geplante Einzelhandelsgutachten sieht Heitmann hingegen völlig unabhängig von der restlichen Diskussion. Dies sei nötig, um abschätzen zu können, welche Auswirkungen ein großes Einkaufszentrum auf die Innenstadt hat.

"Bevor wir aus dem Bauchgefühl heraus sagen, das ist nicht verträglich, sollte das untersucht werden, damit wir den Entscheidungsprozess strukturieren können."

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