Die 28-Jährige tritt die Nachfolge von Volker Bahr an. Auf die rund 500 Schulkassen, die jährlich kommen, freut sie sich.

Die 28-Jährige tritt die Nachfolge von Volker Bahr an. Auf die rund 500 Schulkassen, die jährlich kommen, freut sie sich.
Die neue Leiterin des Umweltzentrums, Jana Reddig, mit ihrem Vorgänger, Volker Bahr.

Die neue Leiterin des Umweltzentrums, Jana Reddig, mit ihrem Vorgänger, Volker Bahr.

Stadt Krefeld

Die neue Leiterin des Umweltzentrums, Jana Reddig, mit ihrem Vorgänger, Volker Bahr.

Mitte. Jana Reddig ist die neue Leiterin des Krefelder Umweltzentrums. Die 28-Jährige folgt auf Volker Bahr, der im Sommer nach 25 Jahren Tätigkeit in der Bildungseinrichtung am Talring in den Ruhestand gegangen ist. Unweigerlich tritt sie damit in große Fußstapfen, denn mit Bahr habe das „Gesicht des Umweltzentrums“ die Bildungsstätte am Hülser Berg verlassen, so Oberbürgermeister Frank Meyer.

Der Oberbürgermeister, der das Umweltzentrum erstmals im Rahmen seines Zivildienstes beim damaligen Umweltamt im Jahr 1998 kennengelernt hatte, wünscht Jana Reddig viel Glück bei der kommenden Aufgabe. Reddig: „Noch befinde ich mich in der Kennenlernphase. Ich bin gespannt, wie es so wird, wenn es richtig losgeht.“ Hier bezieht sich Reddig auf die Phase, wenn im März die vielen Besuche der Schulklassen beginnen.

Die Industriebrachfläche dient seit 1991 als Lernort

Rund 500 Schulklassen und Kindergartengruppen kommen jährlich zu Besuch ins Umweltzentrum. Zwei Lehrer, acht Honorarkräfte und vier Absolventen des Freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ) begleiten die Kinder und Jugendlichen bei vielen verschiedenen Veranstaltungen auf dem Gelände der ehemaligen Betonfabrik Carstanjen.

Seit 1991 dient die Industriebrachfläche mit ihrem herben Charme als außerschulischer Lernort für nachhaltige Umweltpädagogik der Stadt Krefeld. Tausende Schüler haben sie seitdem besucht. Bahr: „Dieses Areal hat einfach eine ganz besondere Ausstrahlung, die es so fast nirgendwo mehr gibt. Nahezu alle Schüler, die hier einmal waren, sind danach hin und weg.“

Für Reddig ist es ein Katzensprung, sie wohnt in Neukirchen-Vluyn, muss also nur wenige Minuten fahren, um die Stadtgrenze zu passieren. Anders als bei ihrer vorherigen Stelle, für die sie sich ständig über die Autobahn A40 nach Duisburg quälen musste.

Nach ihrem Bachelor- und Master-Studium im Studiengang Entsorgungs-Ingenieurwesen an der Universität in Aachen hat sie knapp zwei Jahre beim Bildungszentrum für Ver- und Entsorgungswirtschaft (BEW) als Projektmanagerin für Bildung im Bereich Abwasser gearbeitet. Nun geht es also von einer Bildungseinrichtung in eine andere, nur die Zielgruppe ist einer andere. Damit ihr der Start am neuen Einsatzort gut gelingt, erhielt sie zur Begrüßung vom Förderverein des Umweltzentrums einen Kompass.

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