Wolf-Reinhard Leendertz setzt Gastro-Konzept im März 2019 um und lockt große Firmen mit Glasfaser-WLAN in „Robinson“-Atmosphäre.

Wolf-Reinhard Leendertz setzt Gastro-Konzept im März 2019 um und lockt große Firmen mit Glasfaser-WLAN in „Robinson“-Atmosphäre.
Tradition gibt’s im Mies-van-der-Rohe-Businesspark eine ganze Menge, Trend ist schon da und soll bald vollends einziehen. Leendertz ist optimistisch.

Tradition gibt’s im Mies-van-der-Rohe-Businesspark eine ganze Menge, Trend ist schon da und soll bald vollends einziehen. Leendertz ist optimistisch.

Tradition gibt’s im Mies-van-der-Rohe-Businesspark eine ganze Menge, Trend ist schon da und soll bald vollends einziehen. Leendertz ist optimistisch.

Tradition gibt’s im Mies-van-der-Rohe-Businesspark eine ganze Menge, Trend ist schon da und soll bald vollends einziehen. Leendertz ist optimistisch.

Tradition gibt’s im Mies-van-der-Rohe-Businesspark eine ganze Menge, Trend ist schon da und soll bald vollends einziehen. Leendertz ist optimistisch.

Tradition gibt’s im Mies-van-der-Rohe-Businesspark eine ganze Menge, Trend ist schon da und soll bald vollends einziehen. Leendertz ist optimistisch.

Lothar Strücken, Bild 1 von 5

Tradition gibt’s im Mies-van-der-Rohe-Businesspark eine ganze Menge, Trend ist schon da und soll bald vollends einziehen. Leendertz ist optimistisch.

Der Mann hat Visionen. Das weiß Krefeld spätestens, seit er seine Pläne für eine große Veranstaltungshalle im alten Kesselhaus des Mies-van-der-Rohe-Businessparks vorgestellt hat. Den entwickelt Wolf-Reinhard Leendertz seit 2011 mit Versuch und Irrtum. Als er im Oktober seine Gastro-Ideen vorstellte, ahnte er nicht, dass seine potenziellen Partner bei Investitionen Rückzieher machen würden. Nun startet Leendertz neu mit dem erfolgreichen System-Gastronomen Frank Klix (Purino). Im März sollen eine Foodhalle, eine Ginbar, Sport und „Robinson“-Atmosphäre locken.

Vor allem neue Firmen und Mitarbeiter sind angesprochen. Bis jetzt haben sich etwa 60 Unternehmen mit insgesamt 400 Mitarbeitern auf dem charmanten Industriegelände an der Girmesgath angesiedelt. Hier trifft Tradition auf Trend – und genau das ist Leendertz’ Ansatz. „Wir wollen einen topmodernen IT-Campus anbieten, auf dem sich Firmen entwickeln und die Angestellten wohlfühlen können.“ Was Leendertz und sein Team erschaffen wollen wollen, bezeichnet er als „Robinson-Atmosphäre. Wie in einem solchen Club soll es keinen Grund geben, das Gelände zu verlassen.“ Bestes Beispiel sei vielleicht die bereits angesiedelte Firma AOE. „Da gibt’s eine Feelgood-Managerin, eine Köchin, die Belegschaft isst zusammen, spielt Fußball oder Tischtennis und arbeitet dabei.“

Mit zum modernen Campus-Gefühl beitragen sollen ein schnelles Glasfaser-WLAN für die Angestellten, Liegestühle und gemütliche Sitzsäcke überall auf dem Campus. Die Markthalle, etwa im Stile der Berliner Markthalle Neun in Kreuzberg, soll am frühen Vormittag öffnen und wie die Ginbar, die von dem Krefelder Gin-Pionier Martin Kern gleich nebenan im alten Wasserturm betrieben wird, auch den Abendbereich abdecken. Der Businesspark soll nach Leendertz Wunsch Anziehungspunkt für alle Krefelder oder Auswärtige werden. „Was Herr Klix genau in der Foodhalle anbieten will, entwickelt er gerade noch. Die Verträge sind unterzeichnet, nach Karneval 2019 geht es los.“ Klix verplant eine Fläche von 1500 Quadratmetern, daran schließt der Innenhof mit Außengastronomie an. Leendertz: „Die Baugenehmigung ist da, wir werden eine acht Meter hohe Mauer bauen, um den Lärmschutz zu gewährleisten.“

Für den sportlichen Ausgleich befindet sich Leendertz in „vielversprechenden gesprächen mit Anbietern für Trendsportarten wie Ninja Warrior oder Bouldern“. Ein EMS-Studio zur Muskelstimulation eröffnet bereits nach den Sommerferien 2018. „Wir werden nach Eröffnung der Gastronomie ein Parkhaus in der alten Druckerei bauen mit 350 Stellplätzen und Zufahrt von der Weyenhofstraße, zudem gibt es auch einen Neubau.“

Auf insgesamt 10 000 Quadratmetern will Leendertz endlich auch große Firmen ansiedeln. „Das ist mit bislang noch nicht gelungen.“ Es fehle der Türöffner. Der Düsseldorfer Softwareentwickler Ubisoft mit knapp 400 Mitarbeitern wäre so einer. Leendertz hofft darauf, zum Zug zu kommen. „Wir sind als Standort derzeit zwar nur zweite Wahl, stehen aber bereit.“ Sogar einen Shuttle-Service würde Leendertz anbieten für die Mitarbeiter, dafür stünden auch die SWK zur Verfügung.

In jedem Fall will Leendertz mit seinem IT-Campus den Bedürfnissen dieser schnelllebigen Branche genügen.

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