An der Florastraße und am Westwall ist Platz für jeweils 90 Kinder und fünf Gruppen. Auch U 3-Betreuung ist eingeplant.

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Die Arbeiten liegen in den letzten Zügen: die Kita am Westwall 200. Fotos (2): abi

Die Arbeiten liegen in den letzten Zügen: die Kita am Westwall 200. Fotos (2): abi

Eröffnet Anfang Februar: die Kindertagesstätte an der Florastraße 19.

Bischof, Andreas (abi), Bild 1 von 2

Die Arbeiten liegen in den letzten Zügen: die Kita am Westwall 200. Fotos (2): abi

Krefeld. 180 Kinder und deren Eltern können sich freuen. Im Bereich der Innenstadt eröffnen in den nächsten Tagen zwei neue städtische Kindertagesstätten (Kitas).

Am 15. Januar öffnen sich die Türen der umgebauten Volksschule am Westwall 200, und für den 1. Februar ist die Öffnung der Kita an der Florastraße 19 geplant.

Beide Einrichtungen haben Platz für fünf Gruppen mit insgesamt je 90 Kindern. Beide Kitas sind auch für die Betreuung von unter drei Jahre alten Kindern ausgerüstet und bereit. Das Gebäude am Westwall wird dabei als Familienzentrum in Betrieb gehen.

Das derzeitige Zentrum wird von der Lutherischen Kirchstraße zum Westwall verlagert. Der Grund dafür liege auch in den besseren räumlichen Möglichkeiten, erklärt der Leiter des Fachbereichs Jugendhilfe, Gerhard Ackermann. Zuschüsse für das Familienzentrum seien aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau West geflossen.

Kosten für den Westwall-Komplex liegen bei 2,7 Millionen Euro

Die Kosten für den Westwall-Komplex liegen bei rund 2,7 Millionen Euro. Angepeilt war die Öffnung ursprünglich für den 1. Oktober. Bauliche und Probleme mit Zulieferern hatten die Öffnung verzögert.

Architektin für das Projekt am Westwall ist Bettina Kempen aus Hüls. Neuer Leiter der Kita wird Udo Giermanns (42). Er ist einer von lediglich zwei männlichen Leitern in Krefeld. Giermanns hat mehrere Jahre die Kita an der Niederbruchstraße geleitet. Neben ihm ist Ralf Küntges Leiter des städtischen Betriebes an der Geldernschen Straße.

Die ehemalige Grundschule an der Florastraße wurde ebenfalls in eine Kita mit fünf integrativen Gruppen umgebaut. Der Rat hat dafür 2,2 Millionen Euro bereitgestellt. Ursprünglich sollte die Kita schon kurz nach Ende der Sommerferien in Betrieb gehen. Architekt ist der Krefelder Jürgen Schwittmann.

Beide Einrichtungen hatten außerdem mit Altlasten zu kämpfen. Wobei sich in der Florastraße eine vermutete Weltkriegsbombe in zwei Metern Tiefe letztendlich als alter Boiler erwies.

Am Krützboomweg soll der Betrieb am 1. August losgehen

Ausgeschrieben ist inzwischen auch die Gestaltung des Außenbereichs in der künftigen Kita am Krützboomweg/Anrather Straße in Fischeln. Im April sollen die Arbeiten beginnen und Ende Juli abgeschlossen sein.

Geplant ist, dass die Kita am 1. August in Betrieb geht. Der Rohbau steht inzwischen in unmittelbarer Nachbarschaft zur Anlage der Fischelner Tennis-Freunde (FTF).

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