Am 26. September geht es endlich los. Der alte Pavillon wird abgerissen zugunsten eines neuen Anbaus.

Die alten Pavillons aus den 70er-Jahren werden in knapp zwei Wochen abgerissen. Ein neuer Anbau ist geplant.
Die alten Pavillons aus den 70er-Jahren werden in knapp zwei Wochen abgerissen. Ein neuer Anbau ist geplant.

Die alten Pavillons aus den 70er-Jahren werden in knapp zwei Wochen abgerissen. Ein neuer Anbau ist geplant.

Dirk Jochmann

Die alten Pavillons aus den 70er-Jahren werden in knapp zwei Wochen abgerissen. Ein neuer Anbau ist geplant.

Krefeld. Lange haben Lehrer, Eltern und Schüler darauf gewartet: Am Montag, 26. September, beginnen die Bauarbeiten an der Bismarckschule. Die alten, maroden Pavillons werden abgerissen, und es entsteht in den kommenden Monaten ein eingeschossiger Anbau.

Anfang November 2017 soll er bezugsfertig sein. Die notwendigen finanziellen Mittel dafür sind im Haushalt aufgenommen. Das teilte die Verwaltung im Bauausschuss jetzt auf Nachfrage der CDU mit und stellte die Pläne vor.

Anbau mit Klassen und Mensa kostet insgesamt 1,35 Millionen

Der neue Anbau nimmt drei moderne Klassenräume und eine Mensa mit Küche und Nebenräumen auf. Gebaut wird er in Mischkonstruktion aus Holzständerbau und Massivbauweise mit großflächigen Verglasungen und nach Osten leicht abfallenden begrünten Pultdächern. Der neue Baukörper umschließt die im Pausengang eingebundene Toilettenanlage und schafft eine bisher fehlende, räumlich geschlossene und schützende Schulhofatmosphäre. Die Kosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf insgesamt 1,35 Millionen Euro.

Der Förderverein der Bismarckschule hat bereits mit Verschönerungen begonnen. Ihm ist es zu verdanken, dass auf dem Schulhof neue Fallschutz-Böden in Grasoptik die Klettergeräte absichern.

Die Investition in die Bismarckschule wird im Stadtgebiet nicht die einzige bleiben. Auf Antrag der FDP legte im Bauausschuss die Verwaltung eine Übersicht über die notwendigen Instandsetzungen in naturwissenschaftlichen Räumen an Krefelder Schulen vor.

29 Schulen sind aufgelistet, vom Berufskolleg Vera Beckers bis hin zur Stephanusschule. Die teuerste Maßnahme kostet 100 000 Euro und beinhaltet die Erneuerung des Chemiesaals am Berufskolleg Uerdingen. Für alle Maßnahmen wird eine Gesamtsumme von 1,3 Millionen Euro fällig.

Deshalb sind Verwaltung und die Fraktionen erfreut über die vor kurzem erst in Aussicht gestellten 19,95 Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz. Die Stadt ist derzeit Schulträgerin für 62 Schulen.

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