Der 34-Jährige versteckte sich bei einer Freundin hinter dem Schrank.

Das Landgericht Krefeld verfügte auch die Unterbringung des Jugendlichen in einer Jugendhilfe-Einrichtung.
Das Landgericht Krefeld verfügte auch die Unterbringung des Jugendlichen in einer Jugendhilfe-Einrichtung.

Das Landgericht Krefeld verfügte auch die Unterbringung des Jugendlichen in einer Jugendhilfe-Einrichtung.

Andreas Bischof

Das Landgericht Krefeld verfügte auch die Unterbringung des Jugendlichen in einer Jugendhilfe-Einrichtung.

Krefeld/Kleve. Neun Tage konnte er die Freiheit genießen - jetzt kommt auf Muhamad E. eine lange Zeit hinter Gittern zu. Am Donnerstag um 11.30 Uhr nahmen Krefelder Fahnder den 34-Jährigen nach einem Hinweis bei einer Freundin (21) in Kleve fest.

E., der sich am Dienstag vergangener Woche unmittelbar vor der Urteilsverkündung aus dem Krefelder Landgericht abgesetzt hatte, versteckte sich beim Eintreffen der Beamten in einem Hohlraum hinter einem Schrank. Dort wurde er freilich sehr schnell entdeckt.

Während E. sich widerstandslos festnehmen ließ, wurde die Freundin gegenüber den Beamten handgreiflich. Sie griff ihn von hinten  an, um Muhamad E. zu befreien. Der Beamte trug leichte Blesssuren davon.

Gegen die junge Frau ist ein Verfahren wegen versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet worden. Unterwegs beleidigte E. die Beamten und fiel vor Richter Herbert Luczak aus der Rolle. Er beschimpfte ihn, so die Polizei in ihrer Mitteilung, "in übelster Weise".

Die 2. Große Strafkammer hatte E. am Dienstag in Abwesenheit zu fünf Jahren und drei Monaten Haft wegen schweren Raubes in zwei Fällen verurteilt. Bis das Urteil rechtskräftig wird (am Dienstag um 24 Uhr) bleibt Muhamad E. im Untersuchungsgefängnis. al

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