Die großen Krefelder Hotels haben im Gegensatz zu inhabergeführten Herbergen ein Problem: Sie sind abhängig von großen internationalen Hotelketten. Das sagen sie nicht so offen, wie sie häufig gestaltet sind, denn die Ketten veröffentlichen keine aktuellen Belegungszahlen.

Hinter vorgehaltener Hand jedoch gilt es in der Branche als unumstritten, dass den so genannten General Managern, also den Leitern der jeweiligen Hotels, die Hände gebunden sind - sei es bei flexibler Preisgestaltung wie attraktiven Sonderangeboten oder auch nur bei der Auswahl von Weinsorten und sonstigen Dingen, die dazu führen könnten, dass mehr Gäste kommen.

Statt jedoch vom Krefelder Stadtmarketing zu fordern, Shuttle-Busse zur Messe und zum Flughafen in Düsseldorf fahren zu lassen, könnten sie auch zur Selbsthilfe greifen und den Transfer für ihre Gäste selbst - oder gar gemeinsam - organisieren. Unternehmer kommt schließlich von etwas "unternehmen" und ein perfekter Service ist ein gutes Argument gegen Preisnachlässe.

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