Das alte Postgebäude wird abgerissen. Die Caritas möchte dort ein Zentrum errichten.

Modern und architektonisch anspruchsvoll – so sollen die Pläne der Architekten aussehen für das Areal zwischen dem Südausgang des Bahnhofes und der Kölner Straße. Das alte Postgebäude wird abgerissen.
Modern und architektonisch anspruchsvoll – so sollen die Pläne der Architekten aussehen für das Areal zwischen dem Südausgang des Bahnhofes und der Kölner Straße. Das alte Postgebäude wird abgerissen.

Modern und architektonisch anspruchsvoll – so sollen die Pläne der Architekten aussehen für das Areal zwischen dem Südausgang des Bahnhofes und der Kölner Straße. Das alte Postgebäude wird abgerissen.

Andreas Bischof

Modern und architektonisch anspruchsvoll – so sollen die Pläne der Architekten aussehen für das Areal zwischen dem Südausgang des Bahnhofes und der Kölner Straße. Das alte Postgebäude wird abgerissen.

Krefeld. Das alte Postgebäude an der Kölner Straße wird abgerissen. Es soll Platz machen für moderne Architektur. "Wir wollen die Optionen für eine zukünftige Bebauung schaffen", sagt Stadtvermessungsdirektor Wolfgang Kritzler. "Die Abrissarbeiten für das alte Postgebäude an der Kölner Straße 2-6 in unmittelbarer Nähe des Bahndammes sind hierfür ebenso ausgeschrieben, wie zwei Flächen für neue Bebauungen."

Nachdem die Planungen für das Gebäude am Südausgang des Bahnhofes zwischen Willy-Brandt-Platz und Im Brahm mit Lebensmittelmarkt, Geschäften und Büroräumen schon weit gediehen sind und 2010 das neue Haus bezugsfertig sein soll, kommt nun auch in die andere Seite der Stichstraße hinter dem Bahnhof Bewegung.

Bei der so genannten "Entwicklungsfläche Süd II" handelt es sich um eine rund 14 100 Quadratmeter große unbebaute Fläche und um eine etwa 3800 Quadratmeter große, teilweise bebaute Fläche. "Von den Bewerbern erwarten wir einen städtebaulich und architektonisch anspruchsvollen Bebauungsvorschlag mit einem aussagekräftigen Nutzungskonzept", betont Kritzler. Busbahnhof und Taxistand werden in diesem Bereich bleiben.

Einen konkreten Interessenten gibt es bereits. "Wir sind vor eineinhalb Jahren auf die Stadt zugegangen", sagt Caritas-Geschäftsführer Hans-Georg Liegener. "Wir interessieren uns für das Grundstück des alten Postgebäudes und das umliegende Areal. Dort wollen wir neu bauen."

Der Caritas-Möbelladen soll vom zu klein gewordenen Standort am Dießemer Bruch dorthin ziehen. "Es ist ein schönerer Rahmen mit mehr Öffentlichkeit. Dort könnten auch Pflegestationen aus dem Stadtgebiet konzentriert werden", überlegt Liegener laut. Die Nähe zum Hansa-Haus sei darüber hinaus auch ein guter Grund.

Die Verantwortlichen der Stadt sind bereits mit den zuständigen Bahn-Leuten im Gespräch. Denn die Grundstücksgrenze zum Bahndamm hin verläuft nicht geradlinig. Kritzler: "Die wollen wir begradigen." Insgesamt soll ein ansprechendes gesamtstädtisches Konzept erstellt werden.

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