St. Gertrudis, Herz Jesu, St.Josef, Christus König und St. Hubertus haben sich nicht geeinigt. Jetzt entscheidet der Bischof.

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St. Gertrudis in Bockum ist als Hauptkirche der GdG-Nord im Gespräch. Entscheiden muss Aachen.

St. Gertrudis in Bockum ist als Hauptkirche der GdG-Nord im Gespräch. Entscheiden muss Aachen.

Andreas Bischof

St. Gertrudis in Bockum ist als Hauptkirche der GdG-Nord im Gespräch. Entscheiden muss Aachen.

Krefeld. Die katholischen Gemeinden im Norden haben sich zur großen Konferenz getroffen - ohne Ergebnis. Jetzt muss wieder einmal der Bischof entscheiden. St. Gertrudis und Herz Jesu in Bockum, St. Josef in Traar, Christus König in Verberg und St. Hubertus am Kliedbruch sollen am 1. Januar zur Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Nord fusionieren.

St.Christophorus könnte die neue Gemeinde heißen, und St.Gertrudis könnte die neue Hauptpfarrkirche der künftigen Großgemeinde sein. Aber diese Möglichkeit kann GdG-Leiter Karl-Heinz Teut nicht als einheitlichen Vorschlag nach Aachen schicken. Denn es gibt zwar Mehrheitsmeinungen, aber keine Einigkeit. Und einen Personalvorschlag für die künftige Gemeindeleitung hat die Basis auch nicht zu machen. Teut: "Das ist alleine Sache des Bischofs."

An der Konferenz der Gremienvertreter aus den fünf bisher selbständigen Pfarrgemeinden hat Bernd Wolters von der Pastoralabteilung des Bistums teilgenommen. "An ihn hatten wir viele Fragen zum Detail", berichtet Teut. "Wie auch immer jetzt die Entscheidung aussieht, es muss ja bis zum 1. Januar auch organisatorisch umgesetzt werden."

Im Westen bangen die Gemeinden um ihr Eigenleben

Mit einer organisatorischen Umsetzung könnten sich die Gemeinden in der GdG Nord-West noch Zeit lassen. Erst zum 1. Januar 2013 sieht der Vorschlag von Bischof Heinrich Mussinghoff die Fusionen von St. Anna am Inrath, St. Elisabeth an der Hülser Straße und St. Thomas Morus an der Kempener Allee und ihre Einbindung in die GdG mit St. Cyriakus Hüls vor. Doch die Grundsatzentscheidung erwartet Aachen jetzt. Und da bangen die Gremien von Thomas Morus um ihr eigenständiges Gemeindeleben.

Die Sitzung des Diözesan-Priesterrates Ende April hat sie auch nicht weiter gebracht. So gehen die Briefe zwischen der Kempener Allee und dem Generalvikariat weiter hin her. Zur Anrufung der Schiedsstelle konnten sie sich noch nicht entschließen. Bis Ende Juni haben die Gemeinden noch Zeit, ihre Vorschläge zu neuen Gemeindenamen und Hauptkirchen zu melden. Die Grundstruktur sieht Aachen als entschieden an.

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