Fachbereich Jugendhilfe ist mit Betreuungsangeboten für Grundschüler insgesamt zufrieden.

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Beim Offenen Ganztag müssen die Kinder auch mit Essen versorgt werden.

Beim Offenen Ganztag müssen die Kinder auch mit Essen versorgt werden.

dpa

Beim Offenen Ganztag müssen die Kinder auch mit Essen versorgt werden.

Krefeld. Fast die Hälfte aller Krefelder Grundschüler nutzt Angebote im Offenen Ganztag oder entsprechende außerschulische Angebote. Damit kann der Betreuungsbedarf berufstätiger Eltern weitestgehend abgedeckt werden. Zu diesem Schluss kommt der Fachbereich Jugendhilfe. Der hat im jüngsten Fachausschuss einen entsprechenden Bericht zur Qualitätsentwicklung vorgelegt.

Ein Drittel aller Grundschüler besucht demnach den Offenen Ganztag. Im vergangenen Schuljahr waren das 2710 Kinder. An den einstigen Förderschulen, den Kompetenzzentren Uerdinger Rundweg und Franz-Stollwerk-Schulen, nahmen 107 Schüler daran teil. Insgesamt also 2817.

Ergänzend hierzu wurde an 24 der 30 Grundschulen die Betreuungsmaßnahme „8 bis 1 Uhr“ durchgeführt. Die orientiert sich mit erweiterten Öffnungszeiten an dem jeweiligen Betreuungsbedarf der Eltern. Zum Beispiel vor Unterrichtsbeginn ab 7.30 Uhr, nach Unterrichtsende bis 14 Uhr und erweitertem Angebot. Dazu zählen Mittagstisch und Hausaufgaben- sowie Ferienbetreuung. An der „8 bis 1 Uhr“-Maßnahme nahmen rund 1000 Schüler teil.

Vor allem Sportvereine nutzen die Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit mit der systematischen Qualitätsentwicklung sei verbessert worden. Rund die Hälfte der Schulen gibt an, außerschulische Mitarbeiter, beispielsweise im Rahmen von pädagogischen Ganztagskonferenzen, einzubeziehen.

Bei den Arbeitsgemeinschaften stehen auch in diesem Schuljahr Sport- und Bewegungsangebote und die Kooperationen mit Sportvereinen an erster Stelle, gefolgt von Angeboten im musisch-kreativen Bereich.

32 Schulen beteiligen sich mit insgesamt 121 Gruppen. Die Zahl der Ganztagsschüler in Grundschulen beläuft sich auf 2710 Kinder, in Kompetenzzentren sind es 107 Kinder. Insgesamt sind das 2817 Schüler. Die Versorgungsquote liegt damit bei 35,5 Prozent, der Anteil der Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf bei 3,35 Prozent.

An 24 der 30 Grundschulen findet die Betreuungsmaßnahme „8 bis 1“ statt. Sie orientiert sich am jeweiligen Betreuungsbedarf der Eltern mit erweitertem Angebot wie Mittagstisch und Hausaufgabenbetreuung.

Vor allem die Sportvereine nutzen diese Zusammenarbeit, um auch in Zukunft viele Kinder und Jugendliche mit ihren Sportangeboten zu erreichen. Insbesondere die demografische Entwicklung sei eine Herausforderung für sie: In Krefeld sind die Schülerzahlen im Grundschulbereich in den vergangenen zehn Jahren um rund 15 Prozent zurückgegangen; die Mitgliederzahlen der Vereine sind im gleichen Zeitraum um rund elf Prozent gesunken. Deshalb sind verschiedene Programme aufgelegt worden.

„Gerade für Kinder, von denen über einen langen Zeitraum Konzentration beim Lernen im Ganztag gefordert wird, sollte Sport und Bewegung einen hohen Stellenwert einnehmen“, lautet der Appell des Stadtsportbundes an den Offenen Ganztag. Der Ganztag sei sicherlich für viele Kinder eine gute Chance, eine Sportart auszuprobieren, die sie sonst vielleicht nicht kennenlernen würden.

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