Großbrand Compo, Luftbild, zerstörtes Gelände, Düngemittel, Lager
Auf diesem Luftbild wird das ganze Ausmaß der Zerstörung bei Compo deutlich.

Auf diesem Luftbild wird das ganze Ausmaß der Zerstörung bei Compo deutlich.

Jürgen Brefort

Auf diesem Luftbild wird das ganze Ausmaß der Zerstörung bei Compo deutlich.

Krefeld. Noch vor einem Monat hatte Feuerwehrchef Josef Dohmen erklärt, der Roeren-Brand sei der langwierigste Einsatz nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen.

„Diese Aussage muss ich zurückziehen“, sagte er am Dienstagabend im Ordnungsausschuss mit Blick auf den Großbrand bei Compo. Vier Tage nach dem Ende des Einsatzes berichtete Dohmens Stellvertreter Dietmar Meißner, es seien 1340 Helfer im Einsatz gewesen. Um 7.09 Uhr war der Hinweis von Compo eingegangen, Kunstdünger brenne: „Schickt mal ein Löschfahrzeug.“

In der Anfangsphase sei es den Freiwilligen Wehren aus Krefeld und der Berufsfeuerwehr gelungen, ein Übergreifen der Flammen von der 24 000 Quadratmeter großen Halle auf ein Blaukorn- und ein Gefahrstofflager zu verhindern.

„Eine halbe Stunde, nachdem wir da waren, brannte die Lagerhalle schon vollständig“, so Meißner. Dort waren 32 000 Tonnen Dünger und Rohstoffe gelagert. Die Unterstützung von Compo bei dem Einsatz nannte die Feuerwehr „exzellent“. bra

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