Neben der Dionysius-Kirche laufen bis Juni die Tiefbauarbeiten für die neue Zentrale. Vor allem der Großbohrer beeindruckt die Zaungäste.

Volksbank
Prokurist Wolfgang Bortz (l) und Roque Mühlinghaus (Marketing) von der Volksbank Krefeld zeigen die Baustelle für die neue Zentrale.

Prokurist Wolfgang Bortz (l) und Roque Mühlinghaus (Marketing) von der Volksbank Krefeld zeigen die Baustelle für die neue Zentrale.

Ein fast 20 Meter hohes Spezial-Bohrgerät bohrt auf dem Gelände neben der Dionysius-Kirche etwa 12 Metertiefe Löcher, damit eine Betonwand ins Erdreich gebaut werden kann.

Bischof, Andreas (abi), Bild 1 von 2

Prokurist Wolfgang Bortz (l) und Roque Mühlinghaus (Marketing) von der Volksbank Krefeld zeigen die Baustelle für die neue Zentrale.

Krefeld. Mit zusammengekniffenen Augen lässt Konrad Meyer den Blick über die Baustelle schweifen. Schnell fängt das mächtige Fahrzeug mit den drei daran montierten, zehn Meter langen Bohrerspindeln seine Aufmerksamkeit ein.

An diesem Nachmittag bewegt sich nicht viel auf der rund 50 mal 50 Meter großen Baustellenfläche direkt neben der Dionysiuskirche, auf der sonst regelmäßig zwischen zehn und 15 Arbeiter aktiv sind. „Unglaublich, mit welchen Geräten heutzutage gebaut wird“, kommentiert Meyer. Der 72-Jährige Physiker aus Fischeln kommt gerne hierher und beobachtet den Fortschritt „immer wieder gern“, wenn er in der Innenstadt unterwegs ist.

Zehn Meter lange Stahlträger werden in den Boden gerammt

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Prokurist Wolfgang Bortz (l) und Roque Mühlinghaus (Marketing) von der Volksbank Krefeld zeigen die Baustelle für die neue Zentrale.

Prokurist Wolfgang Bortz (l) und Roque Mühlinghaus (Marketing) von der Volksbank Krefeld zeigen die Baustelle für die neue Zentrale.

Ein fast 20 Meter hohes Spezial-Bohrgerät bohrt auf dem Gelände neben der Dionysius-Kirche etwa 12 Metertiefe Löcher, damit eine Betonwand ins Erdreich gebaut werden kann.

Andreas Bischof, Bild 1 von 2

Ein fast 20 Meter hohes Spezial-Bohrgerät bohrt auf dem Gelände neben der Dionysius-Kirche etwa 12 Metertiefe Löcher, damit eine Betonwand ins Erdreich gebaut werden kann.

Als „unglaublich spannend“ empfindet auch Wolfgang Bortz, was auf dem Grundstück an der St.-Anton-Straße 66 passiert. Er hat als Prokurist der Volksbank Krefeld den planerischen Überblick über das Geschehen, das mit dem Abriss des alten Pfarrhauses im April begonnen hat. „Ein Projekt wie dieses betreut man nicht alle Jahre – wohl nur einmal im Leben“, sagt er mit hörbarem Stolz in der Stimme.

„So eine Baustelle betreut man wohl nur einmal im Leben.“

Wolfgang Bortz, Projektleiter

Und auch der Volksbank-Vertriebsleiter Roque Mühlinghhaus ist sicher, dass der Neubau von den Krefeldern gut angenommen wird: „Hier wird ein funktionales und schönes, aber kein protziges Gebäude entstehen“, sagt er über das Vorhaben in der Innenstadt.

Hohe logistische Anforderungen an der Innenstadt-Baustelle

Bortz zeigt auf einen Haufen Metall aus zehn Meter langen Streben in der Nähe des Bauzauns und beschreibt dann mit der Hand eine den Platz umfassende Geste: „Diese Stahlträger werden von einer Art Bagger mit einem Presslufthammer in den Boden gerammt, nachdem der Bohrer den bis zu zehn Meter tiefen Ring ausgebohrt hat – einmal ganz außen rum. So entsteht die Außenwand aus Beton, bevor die Fläche dazwischen ebenfalls ausgehoben wird“, erklärt der Betriebswirt.

Im zweiten Quartal 2014 soll das Gebäude an der St.-Anton-Straße fertig sein. Die Tiefbauphase geht bis September, dann beginnt der Hochbau für das Gebäude.

Insgesamt 27 Millionen Euro hat die Volksbank für das Projekt eingeplant.

Bis Ende des Monats dauert diese Arbeit noch, dann soll mit dem Aushub für das Fundament begonnen werden. „Ein Art Gel wird dann in der Grube verteilt, die das Fundament aus Spezial-Beton vor dem Grundwasser schützt“, weiß Bortz. „Dann beginnt der Hochbau.“

Eine Vielzahl von Firmen sei in das Projekt involviert, berichtet der Proukrist über das Bauprojekt Volksbank-Zentrale – von der Planung über die Abrissarbeiten bis zum Beginn der Bauphase.

„Das alles passiert hier auf engem Raum und ist eine logistische Herausforderung – hoffentlich mit Vorbildcharakter für Krefeld“, sagt er. Bis jetzt laufe alles nach Plan und beschwerdefrei. Wenn der Zeitplan eingehalten wird, kann man ab Juli direkt neben der Dionysius-Kirche in eine riesige, etwa zehn Meter tiefe Baugrube blicken und ab September das Gebäudefundament wachsen sehen.

Es wird also noch viele Gelegenheiten für Konrad Meyer geben, um in der Innenstadt den Baufortschritt an der Großbaustelle zu beobachten.

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