Uerdingerin Darina Finsterer berichtet aus Idomeni. Die WZ hat mit ihr am Osterwochenende gesprochen.

Uerdingerin Darina Finsterer berichtet aus Idomeni. Die WZ hat mit ihr am Osterwochenende gesprochen.
Die Flüchtlinge warten in Zelten darauf, dass sie weiter kommen. Nach starken Regenfällen, Stürmen und Kälte hat sich nun das Wetter etwas gebessert.

Die Flüchtlinge warten in Zelten darauf, dass sie weiter kommen. Nach starken Regenfällen, Stürmen und Kälte hat sich nun das Wetter etwas gebessert.

Darina Finsterer ist für Ärzte ohne Grenzen in Idomeni. Das Bild rechts zeigt die lange Schlange der Menschen, die Hilfe brauchen.

Darina Finsterer ist für Ärzte ohne Grenzen in Idomeni. Das Bild rechts zeigt die lange Schlange der Menschen, die Hilfe brauchen.

dpa, Bild 1 von 3

Die Flüchtlinge warten in Zelten darauf, dass sie weiter kommen. Nach starken Regenfällen, Stürmen und Kälte hat sich nun das Wetter etwas gebessert.

Krefeld/Idomeni. „Ja, ich bin schon ganz froh, nach zweieinhalb Monaten hier im Camp in Idomeni wieder nach Hause zu kommen.“ Darina Finsterer wird Mitte April wieder in Krefeld sein.

Die Frau aus Uerdingen arbeitet seit Anfang Februar für Ärzte ohne Grenzen in Nordgriechenland an der mittlerweile hermetisch abgeriegelten Grenze zu Mazedonien. Für tausende Flüchtlinge ist damit der Weg über die sogenannte Balkan-Route nach Norden blockiert.

Auf rund 50 000 wird derzeit die Zahl derer geschätzt, die in Griechenland buchstäblich gestrandet sind. Die WZ sprach mit Finsterer telefonisch am Osterwochenende. „Viel Schlaf und ausgedehnte Spaziergänge“ wünscht sich die 43-Jährige nach ihrer Rückkehr.

2015 war Darina Finsterer zu Einsätzen im afrikanischen Niger und in Nepal am Himalaya. Der Unterschied zu Idomeni? „Im letzten Jahr habe ich viele Menschen sterben sehen. Glücklicherweise ist hier noch niemand gestorben. Aber wir sind in Europa und es ist mehr als grausam, mit ansehen zu müssen, wie die Menschen hier behandelt werden, die vor dem Krieg und dem Tod in ihrer Heimat fliehen mussten. Europa muss doch in der Lage sein, diese Menschen aufzunehmen.“

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