Die Glockenspitzhalle hat einen neuen Boden. Eingeweiht wird er am Sonntag durch das Turnier des FC Hellas.

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Die Glockenspitzhalle hat einen neuen Boden. Ab heute läuft der normale Betrieb, morgen steigt das Turnier des FC Hellas. Unser Bild zeigt André Backes (l.; stellv. Hallenwart) und Ulli Deden (Hallenwart) bei letzten Arbeiten.

Die Glockenspitzhalle hat einen neuen Boden. Ab heute läuft der normale Betrieb, morgen steigt das Turnier des FC Hellas. Unser Bild zeigt André Backes (l.; stellv. Hallenwart) und Ulli Deden (Hallenwart) bei letzten Arbeiten.

Dirk Jochmann

Die Glockenspitzhalle hat einen neuen Boden. Ab heute läuft der normale Betrieb, morgen steigt das Turnier des FC Hellas. Unser Bild zeigt André Backes (l.; stellv. Hallenwart) und Ulli Deden (Hallenwart) bei letzten Arbeiten.

Krefeld. Am Sonntag um 10 Uhr ist erster Anstoß beim Fußballturnier des FC Hellas in der Glockenspitzhalle. Die 15 Teams betreten dann zwar kein Neuland, aber den neuen Boden in Krefelds größter Sporthalle. Der ist fix und fertig, nachdem er - bedingt durch den Wasserschaden nach dem Juli-Unwetter - in zwei Schritten komplett erneuert worden war. Gesamtkosten: 250 000 Euro.

Krefelds Schul- und Sportdezernent Gregor Micus konnte am Freitag auch mitteilen, dass die Zeit der Provosorien zumindest für die 20 Vereine vorüber ist, die die Glockenspitzhalle nutzen. Am Freitag wurden letzte kleinere Einräumarbeiten erledigt; für das Turnier am Sonntag ist alles vorbereitet. Es ist sozusagen der Ersatz für die große Hallenstadtmeisterschaft.

Der alte Boden der Halle war bereits 36 Jahre alt

An der Glockenspitz mussten insgesamt 2550 Quadratmeter Boden ausgetauscht werden. Der Schwingboden hat eine aufwendige Spezial-Unterkonstruktion. Zunächst war nach dem Juli-Unwetter der am stärksten betroffene Teil, etwa 600 Quadratmeter, herausgenommen worden. Der größere Teil folgte später, inklusive eines Teils der ausfahrbaren Tribüne. Der alte Boden war, wie die Halle selbst, 36 Jahre alt. Er hätte in absehbarer Zeit auch ohne den Schaden erneuert werden müssen.

Spezialfirma hatte viel Arbeit mit der Konstruktion

Der Grund für das Wasser in der Halle, erklärten Micus und Ute Ulrich vom Fachbereich Sport und Bäder, die die Bauleitung innehatte, sei ein Rückstau im Heizungsbereich gewesen. Dort wurde eine Rückstauklappe eingebaut. Mit den Kosten von 250 000 Euro sei man im Rahmen der eingeplanten Mittel geblieben.

Für den neuen Boden wurde von einer Spezialfirma zunächst eine silbern schimmernde Bitumenbahn als neuer Untergrund verlegt. Darauf wurde der neue Schwingboden befestigt. Klötzchen neben Klötzchen kamen auf den Boden, darüber wurden Latten in engen Abständen befestigt. Zum Schluss kamen die Abdeckplatten und ganz obenauf der PVC-Belag in grüner Farbe. Alle Markierungen für die unterschiedlichen Sportarten sind angebracht; ab dem Wochenende wird in der Halle der normale Betrieb wieder aufgenommen. Das Fluchtwege-Konzept wurde durch zwei neue Türen erweitert.

Nach dem Unwetter am 3. Juli mussten fünf Turnhallen mit unterschiedlichen Schadensbildern geschlossen werden. Die Hallen Glockenspitz und Bonhoefferstraße sind wieder auf. Für die Dreifachhalle Horkesgath rechnet Dezernent Gregor Micus mit der Fertigstellung Mitte März, für die Moltkehalle von Ende April. Bei der Halle der Grotenburgschule wird der Gutachter in der kommenden Woche mitteilen, ob Kerntrocknung und Reparaturen reichen. Dann würde Ende April wiedereröffnet. Muss der Boden ausgetauscht werden, wird es Ende der Sommerferien.

Von den fünf durchs Unwetter betroffenen Hallen sind zwei fertig saniert: Neben der Glockenspitzhalle steht die Halle an der Bonhoefferstraße wieder für den Schulsportunterricht und die Vereine zur Verfügung.

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