Die Rote Karte im Fußball – die „gelbe Hand“ im Betrieb: Junge Beschäftigte, die sich in Krefeld für Gleichbehandlung, gegen Rassismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz einsetzen, können am Wettbewerb „Mach meinen Kumpel nicht an!“ teilnehmen. Dazu ruft die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf. „Von der Social-Media-Kampagne bis zur Flüchtlingsinitiative – Zivilcourage am Arbeitsplatz hat viele Gesichter“, sagt Manja Wiesner, Geschäftsführerin der NGG Krefeld-Neuss. Ein klares Zeichen gegen Fremdenhass und Rechtsextremismus sei „nötiger denn je“. Populisten versuchten zunehmend, die Beschäftigten in Deutsche und Ausländer zu spalten, so die Gewerkschafterin. Im Betrieb habe diese Hetze jedoch nichts verloren. „Seit Jahrzehnten sehen wir gerade in Branchen wie der Gastronomie und der Ernährungsindustrie, wie ein faires Miteinander aller Nationalitäten aussieht“, sagt Wiesner.

Der Wettbewerb „Gelbe Hand“ wurde vor mehr als 30 Jahren von den Gewerkschaften ins Leben gerufen. Er unterstützt junge Beschäftigte und Schüler in ihrem Engagement gegen Rechts. Es gibt Preisgelder von 1000 bis 300 Euro für die ersten drei Plätze. Noch bis 16. Januar können sich Azubis und Berufsschüler mit ihrem Projekt bewerben. Alle Infos gibt es unter:

gelbehand.de

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