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Die Zeugen kamen umsonst ins Krefelder Amtsgericht. (Archiv

Die Zeugen kamen umsonst ins Krefelder Amtsgericht. (Archiv

Andreas Bischof

Die Zeugen kamen umsonst ins Krefelder Amtsgericht. (Archiv

Krefeld. Ein für vier Verhandlungstage vorgesehener Prozess vor dem Krefelder Amtsgericht ist am Dienstag überraschend schnell zu Ende gegangen. Der Angeklagte, ein 33-jähriger Krefelder gestandt, und war nach nicht einmal einer Stunde entlassen. Allerdings mit dem Urteil "ein Jahr auf Bewährung" wegen Betrugs.

Das Gericht ahndete damit mehrere Vorfälle aus den Jahren 2006 und 2007. Damals war der heute 33-Jährige in einem Krefelder Möbelhaus als Gruppen- und später als Teamleiter tätig. In 15 Fällen hatte er Kundenaufträge fingiert und dadurch mehr als 6.500 Euro an Prämien ergattert.

Die Richterin sprach ihm ins Gewissen und verhängte die Strafe wegen gewerbsmäßigem Betrug und schickte die für den ersten Verhandlungstag erschienenen Zeugen nach Hause.

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