Im Bereich der Straße Am Behringshof bestand im Kanalnetz erhöhte Explosionsgefahr. Zwischen Hückelsmay und Oberschlesienstraße wurde großräumig abgesperrt.

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Die Polizei speicherte den Bereich wegen die Explosionsgefahr ab.

Die Polizei speicherte den Bereich wegen die Explosionsgefahr ab.

Dirk Jochmann

Die Polizei speicherte den Bereich wegen die Explosionsgefahr ab.

Krefeld. Wegen Explosionsgefahr hat die Polizei am Nachmittag die Gladbacher Straße zwischen Hückelsmay und Oberschlesienstraße abgeriegelt. Nach Wartungsarbeiten an einer Leitung von Thyssen-Gas waren erhöhte Gaskonzentrationen im Abwasser-Kanalnetz festgestellt worden, sagte der stellvertretende Feuerwehrchef Dietmar Meißner. Die Meldung über die Gefahrenstelle war um 13.52 Uhr eingegangen. Die Berufsfeuerwehr setzte Hochleistungslüfter ein, um die Gaskonzentration zu verringern. In der Umgebung konnten keine alarmierenden Werte gemessen werden. Gegen 15.15 Uhr konnte die Sperrung daraufhin aufgehoben werden.

Bei den Wartungsarbeiten sollte eine so genannte Entspannung durchgeführt werden, bei der offenbar der Druck in der Leitung abgesenkt wird. Dabei wurde offenbar Gas freigesetzt, das ins Abwassernetz gelangte. Thyssen-Mitarbeiter schlugen daraufhin selbst Alarm.

Erst vor einer Woche hatte es einen Großalarm wegen eines Gasaustritts am Preußenring gegeben. Dort war bei Bauarbeiten ein so genanntes Steigrohr der Stadtwerke beschädigt worden, aus dem Gas strömte und für Explosionsgefahr sorgte. Deshalb mussten mehrere Wohnhäuser geräumt werden.

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