Verantwortliche für die Koordination definieren ihre Ziele.

Krefeld. Die Verantwortlichen für die Flüchtlingsarbeit in Krefeld sind sich einig: „Neben der Bereitstellung von dezentralem Wohnraum bleibt die angemessene Vermittlung ehrenamtlicher Hilfsangebote für die Flüchtlinge wie beispielsweise Sprachunterricht, Hilfen bei Amtsgängen und Arztbesuchen sowie Informationen zum Asylverfahren. Die wichtigste Aufgabe bei der Betreuung der inzwischen etwa 3000 Flüchtlinge in Krefeld.“ Dies ist das gemeinsame Fazit des Gesprächs der beiden Vorsitzenden des Flüchtlingsrates Ute Richter und Christoph Bönders mit dem neuen Flüchtlingskoordinator Hansgeorg Rehbein.

Die beiden weiter: „Das beispielhafte vielfältige Engagement der vielen ehrenamtlich helfenden Menschen bedarf der Ermutigung und Anerkennung und darf keinesfalls als lästig und störend empfunden werden.“

Es bleibe wie in den vergangenen Jahren das vorrangige Ziel, die vielfältige und zahlreiche bürgerschaftliche Flüchtlingshilfe zu begleiten, zu unterstützen und nach Möglichkeit auszubauen. „Durch die Einrichtung eines neuen Büros mit Seminarräumen zur Fortbildung von ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätigen Helfern Ende Januar bietet der Flüchtlingsrat dafür bald eine neue Anlaufstelle an“, betont Ute Richter.

„Sprachunterricht von Anfang an möglichst in allen Unterkünften ist eine der vordringlichsten Maßnahmen, bei dem uns der Flüchtlingsrat wertvolle Vermittlungshilfe leisten kann. Zudem bleibt eine bessere Abstimmung zwischen städtischer und ehrenamtlicher Flüchtlingshilfe das Gebot der Stunde“, hebt der neue städtische Koordinator als vordringliche Ziele seiner Tätigkeit hervor.

Flüchtlingsrat und Koordinator Rehbein vereinbarten zusätzlich zum Lenkungskreis Flüchtlinge, in dem der Flüchtlingsrat vertreten ist, weitere Gespräche und gemeinsamen Ideen- und Gedankenaustausch. Dem müssen nun Taten folgen.

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