Eine junge Filmemacherin drehte nach Weihnachten, der Fernsehsender Arte verfolgte die Dreharbeiten.

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Am Krefelder Westwall wurden Aufnahmen für den Film von Carina Neubohn gemacht. (Archiv

Am Krefelder Westwall wurden Aufnahmen für den Film von Carina Neubohn gemacht. (Archiv

Lothar Strücken

Am Krefelder Westwall wurden Aufnahmen für den Film von Carina Neubohn gemacht. (Archiv

Krefeld. Wieder einmal war Krefeld Drehort für einen Film. Bereits in den Tagen nach Weihnachten drehte die junge Filmemacherin Carina Neubohn ihre Abschlussarbeit für die Bild- und Tonausbildung bei der Gesellschaft für Bild und Ton (CHBP) aus Köln. Thema ist ein Film über Multiple Sklerose.

Drehorte waren in Krefeld verschiedene Schauplätze in Uerdingen, Bockum, Hüls und der Innenstadt, auch markante Gebäude wurden dabei ins Bild gerückt. Der Fernsehsender Arte, der eine Sendereihe über junge Filmemacher plant, war auf das Filmprojekt aufmerksam geworden und hatte ein eigenes Team nach Krefeld geschickt, das die Entstehung des Films dokumentierte.

So ergab sich das für Passanten am Westwall, einem der Drehorte, etwas merkwürdige Bild, dass ein Filmdreh mit allem drum und dran von einem weiteren Kamerateam gefilmt wurde. Noch steht nicht fest, wann Arte diese Aufnahmen senden wird.

Erste Impressionen gibt es bereits im Internet. Und auch von einer Kino-Premiere des entstandenen Films in Krefeld ist die Rede. Carina Neubohn möchte ihren fertigen Streifen gern in der Seidenstadt vorführen, die auch alle Drehorte stellte.

Im Hintergrund war nämlich Krefelds Regisseurin Chari Krause aktiv, die die Produktion übernommen hatte. Das Drehbuch zum Film schrieben Carina Neubohn und Daniela Pellen.

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