Die Fischelner glauben, dass der Verkehr auf der Kimplerstraße mit dem Neubau der Feuerwache stark zunehmen wird.

Anwohner befürchten, dass der Verkehr auf der Kimplerstraße zu viel wird.
Das Gelände der alten Jugendverkehrsschule, auf dem die neue Feuerwache gebaut werden soll (siehe Grafik).

Das Gelände der alten Jugendverkehrsschule, auf dem die neue Feuerwache gebaut werden soll (siehe Grafik).

Das Gelände der alten Jugendverkehrsschule, auf dem die neue Feuerwache gebaut werden soll (siehe Grafik).

Dirk Jochmann, Bild 1 von 2

Das Gelände der alten Jugendverkehrsschule, auf dem die neue Feuerwache gebaut werden soll (siehe Grafik).

Krefeld. Die Feuerwehr in Fischeln soll endlich eine neue Wache bekommen. Ausgeguckt ist das Gelände des ehemaligen Verkehrsübungsplatzes an der Ecke Kimplerstraße/Erkelenzer Straße: Dort soll für die Freiwilligen ein neues Domizil gebaut werden.

Der Neubau wird für 50 Feuerwehrleute konzipiert, zwei Löschfahrzeuge, zwei Mannschaftstransporter und einen Rettungswagen. Neben der Wache an der Kimplerstraße bleibt Platz für ein Doppelhaus. Die Bäume könne man auf dem künftigen Feuerwehrgelände erhalten, berichten die Stadtplaner. Der Grünzug südlich der Kimplerstraße werde dann bis zum Stadtpark hin fortgeführt.

Bezirksvorsteherin hat mit mehr Anwohnern gerechnet

Anwohner befürchten, dass der Verkehr auf der Kimplerstraße zu viel wird.
Das Gelände der alten Jugendverkehrsschule, auf dem die neue Feuerwache gebaut werden soll (siehe Grafik).

Das Gelände der alten Jugendverkehrsschule, auf dem die neue Feuerwache gebaut werden soll (siehe Grafik).

Das Gelände der alten Jugendverkehrsschule, auf dem die neue Feuerwache gebaut werden soll (siehe Grafik).

Dirk Jochmann, Bild 1 von 2

Das Gelände der alten Jugendverkehrsschule, auf dem die neue Feuerwache gebaut werden soll (siehe Grafik).

Dass das Projekt für die Fischelner Feuerwehr von Bedeutung ist, zeigte sich bei der Vorstellung des Entwurfs im Rathaus des Stadtteils. Viele Feuerwehrleute kamen zur Verwaltungsstelle an der Kölner Straße, einige künftige Nachbarn der neuen Feuerwache nutzten die Chance, sich kritisch zu Wort zu melden. Ihre Nachfragen bezogen sich vor allem auf den Abstand zwischen den Neubauten und den Bestandsgebäuden und die Verkehrsführung. Wie kommen die Feuerwehrleute zur Wache und wie die Einsatzfahrzeuge zum Einsatzort? Obwohl damit Kernfragen gestellt wurden, wundert sich Bezirksvorsteherin Doris Nottebohm bei der Präsentation. Sie habe mit noch mehr Besuchern und Kritik gerechnet.

Skeptisch sind Anwohner wie zuvor schon die Mitglieder der Bezirksvertretung, ob die Kimplerstraße den Verkehr aufnehmen kann. Priorität, so betonen die Planer, habe für die Einsatzfahrzeuge die Erkelenzer Straße. Denn darüber sollen die Rettungsfahrzeuge schnell in alle Richtungen kommen. Feuerwehrleute, die mit ihren privaten Autos zur Wache kommen, sollen den Parkplatz über die Kimplerstraße anfahren.

Eine Anwohnerin der Marienstraße äußerte grundsätzliche Kritik am Standort: Was denn die Prüfung des alternativen Standorts im Süden ergeben habe, wollte sie wissen. Diese Variante war im Verlauf der langen Diskussion in den Hintergrund getreten. Nicht zentral genug, war eines der Gegenargumente.

Unklar ist noch, was mit der 2288 Quadratmeter großen Fläche der Feuerwache an der Kölner Straße passiert, dem aktuellen Standort.

Die Fläche ist in städtischem Eigentum. Der dort gültige rechtskräftige Bebauungsplan setzt eine öffentliche Verkehrsfläche fest. Die wird aber zukünftig nicht gebaut, da sie im Zusammenhang mit der damaligen Ostumgehung Fischeln festgesetzt wurde. „Die wird definitiv nicht kommen“, betont ein Sprecher der Stadt. In der Konsequenz stellt der neue Flächennutzungsplan daher für diese Fläche als Zielperspektive eine Grünfläche dar. Um sie realisieren zu können, müsste jedoch zunächst der derzeit gültige Bebauungsplan geändert werden.

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