An der Tannenstraße hat am Mittwochmorgen ein Dachstuhl gebrannt.

Von zwei Drehleitern aus hat die Feuerwehr den Brand bekämpft.
Von zwei Drehleitern aus hat die Feuerwehr den Brand bekämpft.

Von zwei Drehleitern aus hat die Feuerwehr den Brand bekämpft.

Jochmann

Von zwei Drehleitern aus hat die Feuerwehr den Brand bekämpft.

Krefeld. Ein Dachstuhlbrand hat Mittwochmorgen an der Tannenstraße erheblichen Schaden angerichtet. Als die Feuerwehr gegen 6.30 Uhr alarmiert wurde, stand die Dachgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses bereits komplett in Flammen. Da die Wehrleute davon ausgehen mussten, dass der Bewohner sich noch in der brennenden Wohnung befindet, wurde Großalarm ausgelöst. Nach beiden Wachen der Berufsfeuerwehr rückten somit auch die Freiwilligen Feuerwehren Fischeln und Oppum aus.

Kurz nach dem Eintreffen der Rettungskräfte hätte der Brand bereits den kompletten Dachstuhl des dreieinhalbgeschossigen Reihenhauses erfasst, sagte Oberbrandrat Kai Günther. Auch an den angrenzenden Häusern war schon teils dichter Rauch zu erkennen, so dass die Helfer zunächst glaubten, dass sich die Flammen bis dorthin ausgebreitet hatten. Dies bewahrheitete sich glücklicherweise nicht.

"In einem Haus war aber das nicht ausgebaute Dachgeschoss komplett verraucht", so Günther. Deshalb wurden nicht nur die Bewohner des vom Brand betroffenen Gebäudes, sondern auch der im Nachbarhaus gelegenen Wohnungen von Atemschutztrupps ins Freie gebracht. "Das andere angrenzende Haus ist unbewohnt", sagte der Feuerwehr-Sprecher.

Sechs Menschen wurden vorübergehend in einem SKW-Bus untergebracht. Von zwei Drehleitern aus wurde der Brand bekämpft. Die Suche nach dem zunächst vermissten Bewohner konnte die Feuerwehr schließlich einstellen. Zwar berichteten Nachbarn, ihn noch in der Nacht gehört zu haben, weshalb die Feuerwehr vom Schlimmsten ausgehen musste. Der Mann hatte die Wohnung allerdings verlassen und erschien im Verlaufe des Einsatzes an der Einsatzstelle.

Am Morgen wurde über eine Teleskopbühne der Werkfeuerwehr Thyssen-Krupp-Nirosta im Dachgeschoss mit dem Beseitigen von Trümmern begonnen. "Es besteht Einsturzgefahr. Anders können wir die Last nicht beseitigen", sagte Kai Günther. Anschließend konnten Brandnester aufgespürt und gelöscht werden. Die Arbeiten der Feuerwehr werden vermutlich noch mehrere Stunden andauern.

Am Mittwochnachmittag haben die polizeilichen Ermittlungen am Gebäude begonnen. Gegenüber der WZ erklärte ein Sprecher der Polizei, dass Brandstiftung als Ursache nicht ausgeschlossen werden kann.  

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