Seniorenresidenz: Beim Festakt im Gartensaal waren Vergangenheit und Zukunft Thema.

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Eröffneten die Festwoche im Gartensaal: Gregor Kathstede, Petra Fröning, Liane Kox und Hans-Georg Liegener (v.l.).

Eröffneten die Festwoche im Gartensaal: Gregor Kathstede, Petra Fröning, Liane Kox und Hans-Georg Liegener (v.l.).

Dirk Jochmann

Eröffneten die Festwoche im Gartensaal: Gregor Kathstede, Petra Fröning, Liane Kox und Hans-Georg Liegener (v.l.).

Krefeld. "Für mich selber in 30, 40 Jahren gehört dieses Haus mit seinem Dachpark zur ersten Wahl", verriet Oberbürgermeister Gregor Kathstede in seiner Rede. Ein kleiner Festakt im Gartensaal läutete gestern die Festwoche im Hanseanum ein.

Mit der Seniorenresidenz begab man sich zunächst auf Neuland

Hans-Georg Liegener, der Geschäftsführer des Caritasverbandes für die Region Krefeld, erinnerte daran, dass der Verband am 1. Oktober 2003 "genau um Mitternacht" als Pächter den Betrieb der Seniorenresidenz Hanseanum übernommen hatte.

Damit begab man sich auf Neuland, denn es war der Einstieg in das Betreute Wohnen für Senioren - zum anderen hatte es vor diesem Datum kaum Möglichkeiten gegeben, das Objekt überhaupt in angemessener Form anzusehen.

Doch der Mut wurde belohnt: Nach Investitionen und Renovierungen wurden die Räumlichkeiten auf einen neuen Stand gebracht. Die größte Aufmerksamkeit galt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, "die nicht nur kompetent, sondern auch engagiert und vor allem freundlich und wertschätzend für unsere Bewohner und mit unseren Bewohnern tätig sind."

Auch der Oberbürgermeister stellte heraus, dass ein Haus weniger von seinen Baulichkeiten lebt, sondern von den Menschen, die dort wirken. Für ihn gehört das Hanseanum auch zu einem attraktiven und lebenswerten Krefeld. Er hob hervor, dass diese Seniorenresidenz kein abgeschlossener Mikrokosmos sei, sondern ein offenes Haus, in dem man sich auch für andere, wie zum Beispiel die Kinder der Regenbogenschule engagiert.

Mit der Premiere des Kunst-Projektes "Stipendium Hanseanum" setzen die Seniorenresidenz und die benachbarte Freie Akademie Rhein/Ruhr einen neuen Meilenstein. Der Austausch zwischen Künstlern und Senioren wird gefördert, indem ein Stipendiat eine Wohnung als Atelier zur Verfügung gestellt bekommt.

Damit wird auch dem Dialog der Generationen Raum gegeben. Die Gelegenheit nutzten viele Besucher beim Festakt und ließen sich von der Stipendiatin Petra Fröning in die Entstehung ihrer abstrakten Pflanzenbilder erklären.

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