Erneut haben Täter mehrere Hauswände beschmiert.

Krefeld. Rote, gelbe und grüne Farbflecken prangen an verschiedenen Gebäuden in Krefeld, teils in schwindelerregender Höhe. Geschmiert wurde offenbar in der Silvester- oder Neujahrsnacht, doch von den Tätern fehlt bislang jede Spur. An mindestens sieben Häuserfassaden in der Innenstadt wurden die Schmierereien bisher entdeckt. Inzwischen sind mancherorts die Reinigungsarbeiten angelaufen.

Opfer wurden die Filiale der Hypovereinsbank am Ostwall, die alte Brotfabrik "Im Brahm" sowie Hauswände an der Königstraße und am Neumarkt. WZ-Leser meldeten außerdem noch Fälle an der Moerser Straße, am ehemaligen Standort von Haus Steckendorf, an der Mennoniten-Kirch-Straße und an der Ecke Dreikönigen-/Mühlenstraße.

An letzterer wurden auch Reste von farbgefüllten Luftballons gefunden. Diese hatten der oder die Täter offenbar gegen die Wand geworfen oder wie auch immer "geschossen", da die Klecksattacken teilweise in zehn Metern Höhe erfolgten. Die Schmierereien könnten sowohl zivil- als auch strafrechtliche Folgen haben.

"Graffiti" aller Art erfüllen den Tatbestand der Sachbeschädigung. Außerdem könnten die Hauseigentümer Schadensersatz für die meist teure Reinigung geltend machen. Schnee und Regen haben die Kleckse jedenfalls nicht abzuwaschen vermocht, es ist also von wasserfester Farbe auszugehen.

Anzeigen sind nach Auskunft der Krefelder Polizei aber noch nicht eingegangen. Die Verfolgung von Tätern gestaltet sich allerdings meist recht schwierig, wenn diese nicht auf frischer Tat ertappt werden.

Haben Sie ähnliche Schmierereien an weiteren Stellen in Krefeld entdeckt? Dann melden Sie sich unter Ruf 855-2830 oder per E-Mail an redaktion.krefeld@westdeutsche-zeitung.de.

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