Polizei Krefeld

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Krefeld. Im Display ist die Rufnummer der Krefelder Polizei (6340) zu sehen, doch am anderen Ende ist kein Beamter. Mit dieser neuen Masche wird seit Kurzem in Krefeld versucht, Bürger zu betrügen oder zu bestehlen.  Bei mindestens zehn Krefeldern ging allein am Montag ein solcher Anruf ein. Es meldete sich eine Person, die sich als Polizeibeamter Schwarz des Präsidiums Krefeld ausgab. Mit unterschiedlichen Geschichten zu Einbruchswarnungen oder ähnlichem wird versucht, die Betroffenen auszuspähen und ihnen Angst einzujagen. Mit gezielten Fragen soll zudem in Erfahrung gebracht werden, ob die Betroffenen vermögend sind.  Kontrollanrufe bei der richtigen Polizei brachten den Opfern Gewissheit. Doch die Ermittler vermuten, dass die eingegangenen Meldungen nur einen Teil der Taten ausmachen. Es sei denkbar, dass es mehrere Fälle dieser Art bereits gab und weitere falsche Anrufe folgen werden. Schon vorher hatte es im anderen Städten solche Anrufe gegeben. Den ersten am 15. April 2015 in Hannover. Die Polizei warnt eindringlich vor der neuen Masche. Es ist nicht üblich, dass derartige Anrufe getätigt werden. Auch die Herausgabe von Wertsachen unter dem Vorwand, bei der Polizei seien sie sicherer aufgehoben, rät die Polizei nicht.  Sollten Sie betroffen sein, melden Sie sich umgehend bei der Polizei unter dem Notruf 110 oder unter 02151-6340.

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