Tour ins Straßenbahn-Werk: Wilfrid Fabel fragt, wer dafür zahlt.

Ulrich Hahnen (r.) schaute sich in Aachen die neuen Bahnen an.
Ulrich Hahnen (r.) schaute sich in Aachen die neuen Bahnen an.

Ulrich Hahnen (r.) schaute sich in Aachen die neuen Bahnen an.

Karin Düchs

Ulrich Hahnen (r.) schaute sich in Aachen die neuen Bahnen an.

Krefeld. Eine Fahrt des Stadtwerke-Aufsichtsratschefs Ulrich Hahnen (SPD) am 14. Mai mit Journalisten nach Aachen ins Bombardier-Werk, wo die neuen Straßenbahnen für Krefeld produziert werden, stößt CDU-Fraktionschef Wilfrid Fabel übel auf. Denn am 25. Mai soll ohnehin der Fachbeirat Verkehr des SWK-Aufsichtsrates dorthin fahren, damit sich die Mitglieder über den Stand des Baus informieren können. Fabel bittet den Stadtwerke-Vorstand in einem Schreiben deshalb um Mitteilung, "wie der Transport durchgeführt wurde und wer die Kosten getragen hat".

Sollten die SWK die Kosten getragen haben, möchte Wilfrid Fabel die Gründe für den Vorabbesuch erfahren. Er fragt, warum dann nicht am 25.Mai ein gemeinsamer Besuch geplant wurde. Für den Fall, dass Bombardier gezahlt haben sollte, führt er den Vergleich mit einer "Lustreise" des SWK-Aufsichtsrats nach Norwegen an, die den Staatsanwalt auf den Plan gerufen hatte.

Laut Stadtwerke-Sprecherin Dorothee Winkmann haben die SWK die Fahrt gezahlt, Bombardier habe Getränke - Kaffee, Mineralwasser, Apfel- und Orangensaft - sowie Plätzchen gestellt. Ziel der Informationsfahrt sei es gewesen, den Krefeldern die neuen Straßenbahnen nahezubringen. Eingeladen war neben der Regional- auch die Fachpresse. Beim Pressegespräch habe Ulrich Hahnen die Grundsatzentscheidung des Aufsichtsrates zur Schiene in Krefeld erläutert.

Eine gemeinsame Fahrt mit dem Fachbeirat wollte man nicht planen: "Es ist nicht üblich, dass Pressevertreter bei Sitzungen von Stadtwerke-Gremien anwesend sind", so Winkmann bra

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