Bis Dienstag Abend wollte sich die Polizei nicht festlegen, was im Bungalow-Keller in Kliedbruch geschah.

Ermittlungen
45 Feuerwehrleute waren am Montagabend stundenlang am Oelhausenweg in Kliedbruch im Einsatz. Sie fanden eine Tote.

45 Feuerwehrleute waren am Montagabend stundenlang am Oelhausenweg in Kliedbruch im Einsatz. Sie fanden eine Tote.

Samla

45 Feuerwehrleute waren am Montagabend stundenlang am Oelhausenweg in Kliedbruch im Einsatz. Sie fanden eine Tote.

Krefeld. Seit Dienstag 15 Uhr untersucht ein Brandsachverständiger die Trümmer im Keller des Bungalows am Oelhausenweg in Kliedbruch. Auch am Abend wollten sich die Ermittler des Kriminalkommissariats 11 nicht festlegen, was am Vorabend um 18.30 Uhr die Explosion verursachte.

Die 46 Jahre alte Hausbewohnerin war vermutlich auf der Stelle tot: Sie starb an Explosionsverletzungen und an einer Rauchvergiftung. Das ergab die Obduktion gestern Mittag.

Der Gerichtsmediziner konnte ausschließen, dass die 46-Jährige Opfer eines Verbrechens geworden ist. „An ihr ist nicht grob Hand angelegt worden“, erläuterte Polizeisprecher Acor Kniely. So bleiben nur drei Möglichkeiten übrig: Ein technischer Defekt am Verschluss der 11-Kilo-Propangasflasche, die von Feuerwehrleuten am Montagabend im Keller geborgen und zum Kühlen in den Gartenteich geworfen worden war. Flasche und Verschluss müssen noch kriminaltechnisch untersucht werden. Am Nachmittag lag der verkohlte Behälter noch auf dem Rasen.

Möglichkeit Nummer zwei wäre der fahrlässige Umgang mit der Flasche. Letzte Möglichkeit: Die Frau hat Selbstmord verübt, in dem sie den Verschluss geöffnet und das Luft-/Gasgemisch zur Explosion gebracht hat.

Der Bungalow ist derzeit als „Tatort“ beschlagnahmt und durfte auch vom Mann der Toten nicht betreten werden. Er war bei der heftigen Explosion nicht im Haus. Im Erdgeschoss ist der Putz von den Wänden gefallen. Vermutlich ist die Decke durch den Explosionsdruck angehoben worden.

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