Mit dem Standortwechsel von Düsseldorf nach Krefeld ist die Zahl der Mitarbeiter des Logistikers bereits von 100 auf 150 gestiegen. Platz wäre schon jetzt für 240 – und später vielleicht noch mehr.

Mit dem Standortwechsel von Düsseldorf nach Krefeld ist die Zahl der Mitarbeiter des Logistikers bereits von 100 auf 150 gestiegen. Platz wäre schon jetzt für 240 – und später vielleicht noch mehr.
Das Atrium des neuen Bürogebäudes, das Torsten Sweeren, Niederlassungsleiter von Expeditors International, für den Neubau besonders am Herzen lag. „Ich werde nie wieder bauen“, sagt der 42-Jährige Traarer lachend unter dem noch frischen Eindruck des Umzugs an die Oberschlesienstraße in direkter Nähe zum Outokumpu-Hauptgebäude.

Das Atrium des neuen Bürogebäudes, das Torsten Sweeren, Niederlassungsleiter von Expeditors International, für den Neubau besonders am Herzen lag. „Ich werde nie wieder bauen“, sagt der 42-Jährige Traarer lachend unter dem noch frischen Eindruck des Umzugs an die Oberschlesienstraße in direkter Nähe zum Outokumpu-Hauptgebäude.

Dirk Jochmann

Das Atrium des neuen Bürogebäudes, das Torsten Sweeren, Niederlassungsleiter von Expeditors International, für den Neubau besonders am Herzen lag. „Ich werde nie wieder bauen“, sagt der 42-Jährige Traarer lachend unter dem noch frischen Eindruck des Umzugs an die Oberschlesienstraße in direkter Nähe zum Outokumpu-Hauptgebäude.

Die Möbel stehen, die Technik läuft, eine Palme hat schon ihren Platz gefunden. Aber ein paar Dekorationen lehnen an einer Säule, müssen noch aufgehängt werden. Damit ist der Stand in Torsten Sweerens Büro in der neuen Krefelder Niederlassung von Expeditors International an der Oberschlesienstraße vergleichbar mit dem Stand der Dinge im ganzen Haus. Die Möbel stehen, die Geschäfte laufen. „Aber es fehlen zum Beispiel ein paar Bilder, es könnte gemütlicher sein“, sagt der Niederlassungsleiter.

Das Atrium ist das Herzstück des neuen Standorts in Fichtenhain

Noch ist der 42-jährige Krefelder zum Beispiel nicht ganz zufrieden mit dem Flair im Atrium, dem Herzstück des Neubaus an der Oberschlesienstraße, das ihm schon bei der Entwicklung der ersten Bauskizzen besonders wichtig war. Lobbymöbel und großer Baum sollen die Halle „freundlicher machen“, die gleichzeitig lichtdurchfluteter Empfangsbereich für Kunden und andere Gäste ist und Treffpunkt für Mitarbeiter ist. Zum Beispiel beim monatlichen Brunch-Meeting, bei dem Sweeren die Beschäftigten über die aktuelle Entwicklung des Unternehmens informiert. „So etwas kommt in anderen Firmen viel zu kurz“, urteilt der 42-jährige Krefelder.

Auf die Transparenz, die für ihn inhaltlich wichtig ist, habe er auch beim Bau der Immobilie Wert gelegt. Klare Linien und viel Glas prägen das gesamte Bürogebäude auf drei Etagen. Die Fassaden, die Wände zu den im Karree ums Atrium angeordneten Büros, Konferenzräumen und Teeküchen sind mindestens zu zwei Seiten gläsern. So dringt das Tageslicht von außen durch die Büros bis in die hohe Halle. „Ich wollte keine geschlossenen Büroetagen, sondern offene, freundliche, in denen keine Anonymität herrscht“, erläutert der Niederlassungsleiter.

Insgesamt 1800 Quadratmeter Bürofläche bietet die Immobilie, in der Expeditors, wie Sweeren es formuliert, „im Moment noch Mieter ist“. Vor dem Umzug saß das Unternehmen in Düsseldorf mit rund 100 über zwei Standorte verteilten Mitarbeitern. In Fichtenhain sind jetzt bereits 150 Männer und Frauen mit dem Warentransport auf Land-, See- oder Luftweg für Kunden aus der Pharmazie-, Elektronik- und Textilbranche beschäftigt. „Insgesamt sind die Büros für 240 Leute ausgelegt“, sagt Sweeren, der von einer rasant boomenden Logistikbranche in allen Bereichen spricht, auch weil „deutsche Produkte im Ausland einfach sehr beliebt sind“.

Im noch einmal rund 18 500 Quadratmeter großen Lager der neuen Niederlassung ließe sich jederzeit noch eine Zwischendecke einziehen. „Auf lange Sicht könnten da Büros für noch einmal 120 Mitarbeiter entstehen“, sagt der heutige Niederlassungsleiter, der vor 16 Jahren im Vertrieb bei Expeditors in Düsseldorf mit sechs Leuten angefangen hatte.

Die Lagerhallen waren nach der Grundsteinlegung im vergangenen März relativ schnell fertig gewesen. Der Rohbau des Bürogebäudes stand im Juli. Die ersten Mitarbeiter, die Ende Oktober einzogen, gehörten zur operativen Abteilung für Luftfracht, die letzten – von der Lkw-Sparte – folgten im Dezember. Bei Einrichtungsfragen waren auch die Mitarbeiter beteiligt. „Wir haben ein kleines Komitee gegründet“, berichtet der Traarer, der in Krefeld-Mitte aufgewachsen ist.

Was Sweeren beim Bau wichtig war, ergab sich für ihn, wie er sagt, aus der eigenen jahrelangen Erfahrung mit dem Arbeiten in Büros. „Wenn man lange in Büros gearbeitet hat, weiß man auch, was man will oder nicht will“, erklärt er. Dazu gehört für ihn in Sachen Heizung/Belüftung zum Beispiel auch, dass kein Luftzug an den Arbeitsplätzen entsteht. Gleichzeitig sorgen 3D-Sensoren in den Klimageräten dafür, dass nur geheizt wird, wenn auch jemand im Raum ist. Das ist umweltfreundlich und sparsam zugleich. Und auf dem Dach des Gebäudes ist eine Luftwärmepumpe angebracht, von der die Umgebungsluft als Energiequelle genutzt wird.

Apropos Wärme: Sweeren freut sich schon auf den Tag, an dem die Sonne stark genug ist, um die große Terrasse einzuweihen, die die Mitarbeiter zum Beispiel für ihre Pausen nutzen können.

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