KrefelderSamstag: Der nächste Thementag führt die Besucher in die 1950-er und 1960-er Jahre. Chris Howland moderiert im „Studio B“.

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Mit 80 Jahren immer noch im Geschäft: Chris Howland.

Mit 80 Jahren immer noch im Geschäft: Chris Howland.

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Mit 80 Jahren immer noch im Geschäft: Chris Howland.

Krefeld. Die rührigen Initiatoren des Krefelder Samstags haben wieder die Ideen-Kiste geöffnet. "Klassiksamstag" heißt übermorgen der nächste Thementag und dabei gibt es nicht nur etwas für die Ohren. Auch Autos, Düfte, Mode oder Webereien können Klassiker sein.

"Es müssten sich nur mehr Kollegen für diesen Tag engagieren", sagt Franz-Joseph Greve, der Vorsitze der Werbegemeinschaft. "Viele sehen sich als Zugucker und nicht als Mitmacher. Dabeisein hat seinen Nutzen. Alle Städte haben beim Umsatz verloren. In Krefeld gab es weniger Einbußen, sogar weniger als in Düsseldorf und Mönchengladbach." Am Samstag wird mit "Mr. Pumpernickel" alias Chris Howland ein Radio-Klassiker auf der Gemeinschaftsbühne von Königstraße, Stadtmarkt und Lebensart am Behnisch-Haus sein. Kostproben aus dem legendären "Studio B" sind sicher. Das Programm beginnt dort bereits um 9 Uhr.

40 Oldtimer können am Behnisch-Haus bewundert werden

"Dann treffen 40 Oldtimer der guten alten Zeit - vom Ford A von 1929 bis zum Goggomobil - ein", berichtet Jürgen Kluth von Lebensart. "Sie können bis 10.30Uhr bewundert werden, wenn sie zu ihrer Rundfahrt rund um Krefeld starten." Ab 14 Uhr sind sie dann am Behnisch-Haus zu sehen.

Bei Lebensart selbst sind die "Capri-Fischer" zu hören und Kaffee und Waffeln gibt es im 1950er-Jahre-Porzellan. Der Stadtmarkt lässt einen Hauch von Samt und Seide wehen. Dort werden original Krefelder Krawatten der Traditions-Seidenweberei Ludwig Güsken samt Musterbücher zu sehen sein. Auf der Königstraße stehen Weine parat, ein VW-Bus als Werksauto, klassische Möbelstücke von Top-Designern, Maßanzüge, wie der Herr sie früher besser kannte, und klassische Mode.

Wer am Bistro Franken Austern und Champagner zu sich nimmt, kann den Tönen des neunjährigen Pianisten Hannes am Flügel lauschen. Er kann aber auch bei Tabak Janßen nebenan Feuerzeug- und Pfeifenklassiker bewundern.

Wenn es bei den Männern ums Spielen geht, kann es nur Eine geben: Die Modelleisenbahn. Ein Prachtstück der Sorte "Kinderträume auf Schienen", wird im Hansa-Centrum unter Strom gesetzt. "Die Anlage ist 21 Quadratmeter groß und zeigt viele liebevoll gestaltete Szenen", so Hartmut Janßen vom Centrum.

Im Schwanenmarkt zeigen die Inhaber der Shops Düfte wie Chanel No. 5 oder eine Tisch-Deko mit allen Accessoires. Pianist Stefan Greco wird im Modehaus Greve aufspielen und ein Schmankerl der Thalia-Buchhandlung gibt es in der Alten Kirche. "Dort singt Gabriele Kastner zwischen 14 und 15 Uhr griechische Balladen im alten Rembetiko-Stil", so Birgitt Schweren-Wolters.

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