Die Aussteller zeigen sich mit der Resonanz auf die Rheinischen Landesausstellung zufrieden.

Viele Besucher nutzten die Rheinische Landesausstellung, um sich zu informieren.
Viele Besucher nutzten die Rheinische Landesausstellung, um sich zu informieren.

Viele Besucher nutzten die Rheinische Landesausstellung, um sich zu informieren.

Andreas Bischof

Viele Besucher nutzten die Rheinische Landesausstellung, um sich zu informieren.

Krefeld. Sintflutartige Regenfälle zum Ausstellungsbeginn sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine Messe. Dass sich die Rheinische Landesausstellung doch noch mit rund 90000 Besuchern zu einer erfolgreichen Veranstaltung entwickelt hat, liegt nicht zuletzt an dem seit Dienstag besseren Wetter.

Mit der Sonne kamen auch mehr Besucher zum Sprödentalplatz

"Der erste Sonnentag der Woche hat die Besucherzahl spontan um 80 Prozent gegenüber den Vortagen gesteigert", berichtet Messe-Chef Günter Wolff. Dass selbst an den schlechten Wochenendtagen nur 15 Prozent weniger Besucher kamen als im Vorjahr, zeige, wie gut die RLA inzwischen etabliert sei.

Allerdings litten darunter die vielen Autohäuser, die mit ihren neuen Modellen bis hin zu Elektrofahrzeugen eine beeindruckende Schau geboten hatten.

"Es ist der Reiz der Vielfalt des Angebots, wodurch das Publikum jedes Jahr aufs Neue angezogen wird", sagt Wolff. Und die wiederum 300 Aussteller seien auch durchweg zufrieden. Allen voran habe der etablierte Bereich Bauen, Wohnen, Renovieren, Energiesparen, Finanzieren seinen festen Besucherstamm.

Aber auch neue Programmpunkte fanden viel Beachtung, so das Bühnenprogramm der Vereine, die ihre Breitensportarten herausstellten. Die Besucher erlebten spannende Unterhaltung angefangen von Sparringsboxkämpfen über Cheerleader-Afutritte, Hip-Hop und Bauchtanz bis zu Modenschau und Sport für Senioren.

Allerdings fehle noch immer die Konsumstimmung früherer Jahre, bedauert Wolff, obwohl die Qualität der Produkte und Leistungen ständig zunehme und geradezu eine Visitenkarte vieler Aussteller sei. Wer sich besondere Attraktionen einfallen lasse, werde dafür meist auch belohnt.

Weiterbildungsmesse hatte am Samstag weniger Besucher

Das gelte auch für die andauernde Präsenz über Jahrzehnte wie etwa die des WZ-Kaffeegartens mit seiner sympathischen Einladung zum Verweilen. Ein Ziel der Messeleitung ist es, noch mehr junge Menschen für die Messe zu begeistern.

Mindestens 5000 Besucher - so viele wie im Vorjahr - hatten die Initiatoren der Krefelder Weiterbildungsmesse für das Wochenende erwartet, die ihr Zelt wieder direkt am Messeeingang aufgestellt hatten. "Die Resonanz auf das Angebot der 28 Bildungsträger am Sonntag war zufriedenstellend, leider weniger am Samstag", so Andreas Struwe von der mitveranstaltenden Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG).

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