SPD und FDP sehen Krefelds Position geschwächt.

Krefeld. SPD und FDP haben am Mittwoch mit Entsetzen auf Wilfrid Fabels Vorstoß zur A 57 reagiert. Sie sprechen vom "Verrat Krefelder Interessen" (Joachim C. Heitmann, FDP) oder von einem "politischem Scherbenhaufen" (Bernd Scheelen, SPD). Beide kritisieren den Zeitpunkt der Äußerung vor dem Gespräch im Bundesverkehrsministerium.

CDU-Fraktionschef Wilfrid Fabel hat vorgeschlagen, auf die nicht finanzierbare Tunnel-Trog-Lösung beim Ausbau der Autobahn zu verzichten und satt dessen auf eine privat mitfinanzierte Einhausung der Strecke zu setzen.

Scheelen und Heitmann werfen Fabel vor, dass er vor dem Gespräch der Krefelder Bundestagsabgeordneten im Verkehrsministerium am 13. September vom einstimmig gefassten Ratsbeschluss abgerückt ist und damit die Position der Stadt schwächt.

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