Die Soroptimistinnen fördern musikalische Früherziehung und verschenken Bilderbücher an Kindergärten.

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Bücherspende von den Soroptimistinnen: Die Kinder freut’s.

Bücherspende von den Soroptimistinnen: Die Kinder freut’s.

A. Bischof

Bücherspende von den Soroptimistinnen: Die Kinder freut’s.

Krefeld. Immer mehr Frauen in beruflich verantwortlichen Positionen vernetzen sich – so auch die Krefelder Soroptimistinnen. Ihre internationale Organisation versteht sich „als weltweite Stimme von Frauen für Frauen“. Der etwas seltsam klingende Name kommt vom lateinischen „sorores optimae“ (die besten Schwestern).

Den Krefelder Club gibt es seit 2005. „Derzeit haben wir rund 30 aktive Mitglieder“, sagt Angelika Linnemann-Dienstbier, die stellvertretende Präsidentin. „Jeder Beruf ist in unserem Club nur einmal vertreten.“ Mitglied kann allerdings nur werden, wer dazu gebeten wird. „Wir bringen ein Netzwerk für Frauen auf den Weg – international, national und regional.“ Einmal im Monat sehen sich die Frauen beim Clubtreffen.

Die Mitglieder des Clubs Soroptimist International Krefeld setzen sich für viele Projekte ein. Eines davon ist die Prävention gegen Missbrauch. Im vergangenen Jahr wurden deshalb jeweils mehrere Exemplare eines Kinderbuches von Petra Lazik an alle Kindergärten der Stadt übergeben. Es trägt den Titel „Nein! Nein! Ich steige in kein fremdes Auto ein!“ und befasst sich kindgerecht mit der Thematik. Präsidentin Angelika Sieber überreichte Kulturdezernent Roland Schneider in Anwesenheit der Kinder des Josef-Kindergartens die ersten Exemplare.

Die Soroptimistinnen unterstützen außerdem die musikalische Früherziehung sozial benachteiligter Kinder, deren Eltern sich eine solche Förderung nicht leisten können. „Um ihnen dennoch Zugang zur Welt der Töne zu ermöglichen, haben wir im vergangenen Jahr mit dem Schönhausen-Chor ein Benefizkonzert organisiert“, so Linnemann-Dienstbier. Soroptimistin Ariane Eilers ergänzt: „Musikalische Bildung durch Musik kann die Konzentration von Kindern sehr unterstützen, gerade in der Förderung der Sprache und der Bewegung.“

Dank ihrer Spenden konnte für die Kinder des Familienzentrums St. Martin auch das Programm „EMU – Elementare Musische Erziehung in Kindertagesstätten“ der Musikschule Krefeld gestartet werden.

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