Die Mitglieder des Zonta-Clubs fördern und unterstützen Frauen und Mädchen in Krefeld.

Bei einer Zonta-Benefizveranstaltung für das Hilfsprojekt „African Heroes“ (v. l.): Bürgermeisterin Karin Meincke, Präsidentin Antje Thelen und die Krefelder Entwicklungsexpertin Friederike Eversheim.  Archiv
Bei einer Zonta-Benefizveranstaltung für das Hilfsprojekt „African Heroes“ (v. l.): Bürgermeisterin Karin Meincke, Präsidentin Antje Thelen und die Krefelder Entwicklungsexpertin Friederike Eversheim. Archiv

Bei einer Zonta-Benefizveranstaltung für das Hilfsprojekt „African Heroes“ (v. l.): Bürgermeisterin Karin Meincke, Präsidentin Antje Thelen und die Krefelder Entwicklungsexpertin Friederike Eversheim. Archiv

Dirk Jochmann

Bei einer Zonta-Benefizveranstaltung für das Hilfsprojekt „African Heroes“ (v. l.): Bürgermeisterin Karin Meincke, Präsidentin Antje Thelen und die Krefelder Entwicklungsexpertin Friederike Eversheim. Archiv

Krefeld. „Frauen für Frauen“ ist das Motto von Zonta International. „Die Krefelder Zontians setzen sich seit der Gründung ihres Service-Clubs 1982 für die Belange der Frauen und Kinder in ihrer Stadt ein und fördern hauptsächlich Organisationen, Institutionen und Vereine“, sagt Pressesprecherin Erika Burdack. „Wir sind seit rund 30 Jahren fest in Krefeld verwurzelt und ein lebendiger Teil der Bürgerschaft.“

Die Mitglieder jedes Clubs wählen ihre eigenen lokalen Service-Projekte. Sie fördern und unterstützen Frauen und Mädchen vor Ort. So helfen die Zontians unter anderem bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren von allein erziehenden Müttern und Vätern in der Kindertagesstätte Krokobär. Sie unterstützen den Kinderschutzbund, den Sommerspielplatz des Arbeitskreises Krefelder Frauenverbände, die Frauenberatungsstelle und den Sozialdienst Katholischer Frauen.

Die zuletzt genannte Einrichtung erhält eine regelmäßige Spende zur Unterstützung, es wurden zwei Einbauküchen im Frauen- und Kinderhaus finanziert und das Mädchenwohnheim St. Irmgardis erhielt einen Medienraum mit PC-Arbeitsplätzen. „Zwischen 1988 und 2010 wurden 17 soziale Projekte finanziell unterstützt“, so Burdack. „Hinzu kommen zwei Kulturförderungen in Form von Zuschüssen für die Restaurierung von Haus Lange und Haus Esters sowie zur Restaurierung des Eingangstores der Mennoniten-Kirche.“

Seit zehn Jahren verleiht der Zonta-Club jährlich den „Young Women in Public Affairs Award“ an Schülerinnen zwischen 16 und 20 Jahren. „Junge Mädchen erfahren hiermit, dass ihr ehrenamtliches Engagement in der Schule und dem privaten Umfeld gewürdigt wird.“

Die Mitglieder eines Clubs kommen aus unterschiedlichen Berufsgruppen. Diese Vielfalt gehört zur Zonta-Philosophie: „Über den eigenen beruflichen Horizont zu schauen und Einblick in andere Berufe zu bekommen, ist für jedes Mitglied ein persönlicher Gewinn und fördert die gegenseitige Toleranz.“ Die amtierende Präsidentin des Clubs ist Antje Thelen. cf

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