Wolfgang Werth nimmt Abschied von seiner alten Bahn. (FotoDirk Jochmann)
Wolfgang Werth nimmt Abschied von seiner alten Bahn. (FotoDirk Jochmann)

Wolfgang Werth nimmt Abschied von seiner alten Bahn. (FotoDirk Jochmann)

Wolfgang Werth nimmt Abschied von seiner alten Bahn. (FotoDirk Jochmann)

Krefeld. Wegen des Ferienfahrplans der SWK-Mobil, der ab Donnerstag gilt, musste am Mittwoch vorzeitig von den alten Straßenbahnen (achtachsige Gelenktriebwagen, 8GTW) Abschied genommen werden. Um 21.04 Uhr bog die letzte von ihnen auf das Depot an der St. Töniser Straße ab, gelenkt von Wolfgang Werth.

Er kennt sich mit den alten Bahnen seit knapp 20 Jahren aus und sieht den Abschied auch mit einem weinenden Auge. "Doch die neuen haben eine Klimaanlage." Die frühzeitige Ausmusterung kommt dadurch, dass auf der Linie 041 im Ferienfahrplan tagsüber ein 15- statt eines Zehn-Minuten-Taktes gefahren wird: Sieben Bahnen weniger sind dann auf dieser Linie im Einsatz.

Von den 19 alten Bahnen sind bereits neun in Graudenz/Polen, acht gehen nach Sofia/Bulgarien. Eine bleibt in Krefeld, weil die "Linie 1" mit ihr am 29. August Sonderfahrten vorhat. Für die andere liegt der SWK der Reservierungswunsch der Rennbahn-Gastronomie vor, die die Bahn auf dem Stadtwald-Gelände nutzen will. kage/nic

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