FDP ehrt Brigitte Thevessen mit „Preis für bürgerschaftliche Civilcourage“.

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Paul Hoffmann (l.) und FDP-Vorsitzender Joachim C. Heitmann überreichen Brigitte Thevessen den „Preis für bürgerschaftliche Civilcourage“.

Paul Hoffmann (l.) und FDP-Vorsitzender Joachim C. Heitmann überreichen Brigitte Thevessen den „Preis für bürgerschaftliche Civilcourage“.

DJ

Paul Hoffmann (l.) und FDP-Vorsitzender Joachim C. Heitmann überreichen Brigitte Thevessen den „Preis für bürgerschaftliche Civilcourage“.

Krefeld. Brigitte Thevessen gibt sich beim Dreikönigstreffen der Liberalen kämpferisch: „Der Oberbürgermeister wird mich nicht los.“ Sie ist Vorsitzende der Bürgerinitiative Krefeld-Theaterplatz und dringt bei den Politikern darauf, die Drogen-Szene von dort zu verlagern.

Für ihr bisheriges Engagement erhält sie den „Preis für bürgerschaftliche Civilcourage“. „Hiermit ehren wir Menschen, die Themen ansprechen, für die man Mut haben muss“, so Vorsitzender Joachim C. Heitmann.

Die Preisvergabe geht erstmals mit einer Diskussion einher. Man müsse, so Heitmann, den Grundsatzbeschluss fassen, dass die Drogenabhängigen dort nicht bleiben können. „Dann erst kann nach Alternativ-Standorten gesucht werden.“ Bekannt sei, dass „der Stoff in Krefeld gut und günstig sei“ und deshalb viele Konsumenten aus den umliegenden Städten kämen. Es gebe rund 1000 Abhängige harter Drogen in Krefeld. „Bisher hat die Polizei dafür plädiert, die Szene auf dem Platz zu belassen, um sie unter Kontrolle zu haben“, erklärte Bürgermeisterin Jutta Pilat.

Zum Vorschlag von Thevessen, die Szene auf das Gelände zwischen Deutschem Ring und Gladbacher Straße zu verlagern, erklärte Bernd Albrecht, Vorsitzender des Bürgervereins Süd-West, dass dies nicht der rechte Ort sei: „Wir haben schon den Lutherplatz mit den Alkoholabhängigen und das Obdachlosenwohnheim im Südbezirk.“ cf

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