Polizei Syb NRW
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Jochen Tack

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Krefeld. Am Montag gegen 3.16 Uhr sind unbekannte Täter in eine Filiale der Telekom an der Niederstraße in Uerdingen eingebrochen und haben fabrikneue Mobiltelefone gestohlen. Kurz nach dem Einbruch wurde auf der A57 in Fahrtrichtung Nimwegen ein schwerer Verkehrsunfall gemeldet, bei dem drei Insassen eines dunklen Kombis aus dem Auto geschleudert worden sind. Ein Mann starb noch an der Unfallstelle in Höhe der Anschlussstelle Asdonkshof. Ein zweiter Mann verstarb nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus. Die dritte Person wird im Krankenhaus behandelt.

In dem Fahrzeug der Marke Audi wurden Einbruchswerkzeuge und diverse Mobiltelefone gefunden. Die Überprüfung des Unfallwagens ergab, dass sowohl das Fahrzeug als auch die daran befestigten Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren.

Bisher keine Hinweise, dass es sich um die "Audi-Bande" handeln könnte

Daher vermutet die Polizei, dass diese dem Einbruch in Uerdingen zugeordnet werden können. Genaueres sollen weitere Ermittlungen ergeben. Hinweise, dass es sich bei den Männern um die berüchtigte "Audi-Bande" handeln könnte, gebe es nicht, so Polizeisprecherin Melanie Paeßens auf Nachfrage der WZ am Montagnachmittag. Die drei Männer konnten noch nicht identifiziert werden. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Mit schnellen, dunklen Limousinen sind nach Erkenntnissen der Polizei auch Banden aus den Niederlanden unterwegs, die in Nordrhein-Westfalen seit Monaten Geldautomaten in die Luft sprengen. Auf ihr Konto sollen auch Blitzeinbrüche gehen. Die Sonderkommission «Heat» im Landeskriminalamt wird nach LKA-Angaben den Fall auf einen Zusammenhang prüfen. Außerdem soll ein DNA-Abgleich mit Spuren aus einer früheren Sprengung stattfinden. dpa

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