Heinz-Theo Heymann war zu Besuch beim Ballon d’Or der Fifa.

Erlebnis
Dank seiner Sammelleidenschaft durfte Heinz-Theo Heymann den Goldenen Ball in Zürich besuchen.

Dank seiner Sammelleidenschaft durfte Heinz-Theo Heymann den Goldenen Ball in Zürich besuchen.

Bischof, Andreas (abi)

Dank seiner Sammelleidenschaft durfte Heinz-Theo Heymann den Goldenen Ball in Zürich besuchen.

Krefeld. Der dunkle Anzug von Heinz-Theo Heymann hängt wieder im Schrank, das Cocktailkleid seiner Frau Anita ist frisch aufgebügelt – an der Traarer Straße ist der Alltag zurückgekehrt. Doch der Abend im Kongresshaus Zürich mit der feierlichen Ehrung des alten und neuen Weltfußballers Lionel Messi hat bei dem Ehepaar Spuren hinterlassen.

„Er wird noch einige Zeit nachklingen“, sagt der frühere Fußball-Schiedsrichter (2. Liga) mit einem glücklichen Lächeln, „es war einfach überwältigend.“ Die Heymanns gehörten zu den mehr als 1000 ausgewählten Gästen beim Ballon d’Or (Goldener Ball), zu dem der Weltfußballverband (Fifa) alljährlich einlädt, um internationale Fußball-Größen auszuzeichnen. Zu verdanken hatte Heymann die exquisite Einladung seinem Hobby, der Sammelleidenschaft für fußballspezifische Dinge.

Beim Galadinner saß das Krefelder Ehepaar neben Winfried Schäfer

Im vergangenen Jahr fasste er schließlich den Entschluss, sich endgültig von seinen Schätzen zu trennen – und vermachte sein ganzes Archiv der Fifa: Biographien, Fotoalben, Stoffabzeichen, alte Programmhefte, Wappen und vieles mehr.

Die Heymanns wohnten in der Schweiz in einem noblen Hotel, im Shuttle-Bus ging es zum Kongresshaus. Im Scheinwerferlicht flanierten sie hinter Udo Jürgens, Gérard Depardieu und Franz Beckenbauer über den roten Teppich. Beim Galadinner war Fußballtrainer Winfried Schäfer ihr Nachbar. Was bleibt, sind schöne Erinnerungen an einen denkwürdigen Abend. „Das Programmheft werde ich immer aufbewahren“, sagt Heymann stolz.

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