Im Interreg-Ausschuss geht’s um deutsch-niederländische Projekte.

Im Interreg-Ausschuss geht’s um deutsch-niederländische Projekte.
Auch Krefelds Museen wie das KWM (Foto) sollen in die grenzübergreifenden Projekte einbezogen werden. Archiv

Auch Krefelds Museen wie das KWM (Foto) sollen in die grenzübergreifenden Projekte einbezogen werden. Archiv

Andreas Bischof

Auch Krefelds Museen wie das KWM (Foto) sollen in die grenzübergreifenden Projekte einbezogen werden. Archiv

Drei deutsch-niederländische Kooperationsprojekte hat der Interreg-Ausschuss der Euregio Rhein-Maas-Nord jetzt in seiner Sitzung im Krefelder Rathaus beschlossen. Damit fließen rund 69 000 Euro an Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) direkt an Vereine, Behörden und Unternehmen, die ein grenzüberschreitendes Projekt umsetzen, das den Bürgern im Grenzgebiet unmittelbar zu Gute kommt. „Der Interreg-Ausschuss ist ein kleines aber wichtiges Rädchen im europäischen Uhrwerk“, mit diesem Grußwort richtete sich Gastgeber Oberbürgermeister Frank Meyer in der ersten Sitzung in 2018 des Ausschusses an die Mitglieder.

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Den Auftakt machte danach das Projekt „Immobilien ohne Grenzen“, das der Interreg-Ausschuss mit einem Zuschuss von 25 000 Euro genehmigte. Durch das Projekt soll der grenzüberschreitende Wissenstransfer in den Bereichen „Transformation von Wohnimmobilien“, „Vermarktung von Logistikflächen“, „grenzüberschreitende Planungen von Einzelhandelsentwicklungen“ und „Nachhaltigkeit“ verstärkt und gefördert werden. Zustimmung erhielt auch die Initiative Kim – Klasse ins Museum –, die das museumspädagogische Angebot der Region insbesondere für Schulen sichtbar machen und aufbereiten soll und somit eine Kooperation zwischen Schulen und Museen in dieser Region langfristig stärkt.

Das Projekt „Residenz Niederrhein“ wurde ebenfalls genehmigt. Hier dient die deutsch-niederländische Grenzregion drei Kulturschaffenden aus den Sparten Kunst, Literatur und Theater als Inspirationsquelle für das Entstehen neuer, zeitgenössischer Werke. Das Projekt soll Bürgern der Grenzregion neue spannende Einblicke in den Lebensraum Euregio gewähren. Die genehmigten Projekte sind Teil des Rahmenprojekts „People to People“, über das grenzüberschreitende Initiativen aus allen Themenbereichen auf eine unkomplizierte und schnelle Art gefördert werden können.

Die Fördermittel aus dem EFRE fließen an Vereine, Behörden und Unternehmen, die ein grenzüberschreitendes Projekt umsetzen. 1,8 Millionen Euro stehen bis 2020 aus diesem Fonds zur Verfügung. Die europäischen Fördermittel, die darauf abzielen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Niederrhein und in Nord- und Mitte-Limburg voranzutreiben, können kontinuierlich für die Unterstützung grenzüberschreitender Vorhaben bei der Euregio Rhein-Maas-Nord mit Sitz in Mönchengladbach beantragt werden. Hier können sich Interessierte über die Fördermöglichkeiten informieren.

euregio-rmn.de

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