Das wichtigste Fazit des Gutachtens ist eine Binsenweisheit: Gutes Theater kostet Geld. Wer Zuschüsse auf Dauer einfrieren will, gefährdet die Substanz und kann in letzter Konsequenz das Haus ebenso gut schließen.

Die "Abwärtsspirale", vor der Actori warnt, ist - einmal in Gang gesetzt - unkontrollierbar: Das haben die Politiker in Krefeld und Gladbach seit gestern Schwarz auf Weiß. Auch in den Details ist Actori außerordentlich präzise: Die Theaterleitung hat gut gewirtschaftet, und wer dennoch Sparpotenziale erschließen will, muss zunächst investieren.

Mitte Februar hat die Politik die Chance, in Ruhe die Weichen zu stellen und sich zum Theater zu bekennen. Dass die Bürger das wollen, haben die vergangenen Wochen deutlich gezeigt.

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