Im Museum Burg Linn ist im August eine kleine Sonderausstellung zu Ehren von Dr. Renate Pirling zu sehen.

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Prof. Renate Pirling (l.) gemeinsam mit Margarete Siepen im Museum Burg Linn vor einem Teil der ausgegrabenen Fundstücke. (Archiv

Prof. Renate Pirling (l.) gemeinsam mit Margarete Siepen im Museum Burg Linn vor einem Teil der ausgegrabenen Fundstücke. (Archiv

Lothar Strücken

Prof. Renate Pirling (l.) gemeinsam mit Margarete Siepen im Museum Burg Linn vor einem Teil der ausgegrabenen Fundstücke. (Archiv

Krefeld. Sie kam, sah, und blieb: Vor genau 50 Jahren bekam die junge Archäologin Renate Pirling einen Praktikumsplatz in Krefeld. Daraus wurde eine Lebensaufgabe, die ihresgleichen sucht. "Es ist einzigartig in der Archäologie, dass jemand mit solcher Konsequenz einen solchen Schatz zutage fördert", sagt Dr. Christoph Reichmann, Archäologe im Museum Burg Linn.

Und deswegen präsentiert das Haus im August eine kleine Sonderausstellung zu Ehren von Dr. Renate Pirling.

6000 Gräber aus der Zeit zwischen dem 1. und 8. Jahrhundert freigelegt

Dies ist dann eben eine umfangreiche Grabungsgeschichte: Renate Pirling hat in den langen Jahren ihrer Tätigkeit 6000 Gräber aus der Zeit zwischen dem 1. und 8. Jahrhundert freigelegt. Das wichtigste davon ist das sogenannte fränkische Fürstengrab von Krefeld-Gellep.

In Grab 1782 befand sich auch der "Byzantinische Spangenhelm mit Wangenklappen", ein Prunkstück der Sammlung. Der Helm ist derzeit ausgeliehen. Alle Funde wurden auch sorgfältig dokumentiert und veröffentlicht, eine enorme Leistung.

Die Ausstellung wird am 23. August feierlich eröffnet

Die Ausstellung zur Grabungsgeschichte und dem Lebenswerk von Dr. Renate Pirling wird am 23. August feierlich eröffnet. Dr. Pirling wird in ihrer Rede wohl auch nicht nur von ihrer Arbeit sprechen, sondern auch so manches aus dem Nähkästchen plaudern. Am Vorabend ihres 80. Geburtstages.

Ausstellung zur Grabungsgeschichte Gräberfeld Gellep vom 23.August bis 18. Oktober Museum Burg Linn.

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