Schwanenmarkt
Die Bäume am Dionysiusplatz sollen nicht gefällt werden. Archiv

Die Bäume am Dionysiusplatz sollen nicht gefällt werden. Archiv

DJ

Die Bäume am Dionysiusplatz sollen nicht gefällt werden. Archiv

Krefeld. Für die Erweiterung des Schwanenmarktes müssen Bäume auf dem Dionysiusplatz fallen. „Wie viele Linden für den Bau einer Tiefgarage dort weichen müssen, ist noch nicht geklärt“, berichtet Stadtplaner Norbert Hudde in der Bezirksvertretung Mitte. Die meisten Mitglieder dieses Gremiums sind gegen das Abholzen.

Wilfried Daniels (Grüne) findet, dass die Fällung nicht zwingend erforderlich ist. Hier seien es gesunde Bäume, die weichen sollen. „Der Dioplatz mit seinen Bäumen darf nicht geopfert werden.“ Ihre Bedenken, elf gesunde Bäume in der City zu fällen, äußert auch Anke Drießen-Seeger (SPD): „Können die fehlenden Parkplätze nicht auf dem Gebäude angelegt werden, wie es die Sparkasse plant?“, fragt sie.

Vorsteherin Gerda Schnell erklärt: „Wenn man auf den Mond fliegen kann, muss es auch gelingen, die Bäume zu erhalten.“ Basri Cakir (Linke) möchte, dass die Tiefgarage so tief gelegt wird, dass die Bäume erhalten bleiben können.

Werner Gottschalk (CDU) zählt die Vorteile auf, die durch die Schwanenmarkterweiterung erfolgen: „Eine Standortaufwertung mit einem guten Branchenmix samt Lebensmittelgeschäft und einen neu hergerichteten Spielplatz der Kita auf dem Dach.“ Auch er sieht eine Möglichkeit, die Parkplatzsituation zu entzerren darin, ähnlich wie die Sparkasse zu planen. cf

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