Die Redaktion der Westdeutschen Zeitung Krefeld präsentiert sich mit neuen Gesichtern im König-Palast. Die Resonanz war beeindruckend.

Krefeld. Es ist 19.20 Uhr als Daniel Poerschke am Montagabend die Bühne im Businessbereich des König-Palastes betritt. Der Verlagsleiter für den Bereich Niederrhein der Westdeutschen Zeitung ergreift das Mikrofon, um die 300 Gäste mit folgenden Worten zu begrüßen: „Wenn ich hier in die Runde blicke, geht mir das Herz auf. Die Resonanz auf unsere Veranstaltung ist überwältigend.“

Der erste Applaus verrät bereits zu Beginn der Veranstaltung „140 Jahre WZ Krefeld: Die Redaktion stellt sich im Jubiläumsjahr neu auf!“, dass dieser besondere Abend ein voller Erfolg werden kann. Und er sollte es werden. Ob Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Sport- oder Bürgervereine: Am Montagabend kommt ganz Krefeld zusammen, um sich über die aktuelle Entwicklung der Westdeutschen Zeitung am Standort in Krefeld zu informieren und selber zu netzwerken.

Wie wichtig die journalistische Arbeit in einer funktionierenden Demokratie ist, betont nicht nur Oberbürgermeister Frank Meyer in seinem Grußwort. „Die WZ steht für 140 Jahre wichtige demokratische Arbeit in unserer Samt- und Seidenstadt. Schauen Sie sich um, heute Abend sind alle wichtigen Vertreter des gesellschaftlichen Lebens gekommen. All diese Menschen schätzen die Arbeit, die bei der WZ geleistet wird.“

Unter den Augen der Chefredaktion der Westdeutschen Zeitung (Ulrich Tückmantel, Annette Ludwig, Lothar Leuschen) verrät Frank Meyer dann auch noch etwas ganz Persönliches. „Für jeden Leser hat der Zeitungsinhalt der WZ eine individuelle Bedeutung. So las bei uns Zuhause meine Großmutter immer zuerst die Familienanzeige am Frühstückstisch. Mein Vater schnappte sich immer den Lokalsportteil und ich stürze mich zuerst auf die kommunalen Themen“, berichtet er.

Michael Passon stellt die Mitglieder der Redaktion vor

Als wichtigstes Gut der Zeitungsberichterstattung der WZ in Krefeld lobt Verlagsleiter Daniel Poerschke die lokale Kompetenz in Vereinbarung crossmedialer Berichterstattung. „Und dieser Kern unserer Arbeit wird in Krefeld von einem jungen, motivierten Team in hervorragender Art und Weise geleistet, das seit Anfang November vom neuen Redaktionsleiter Michael Passon geführt wird“, gibt Poerschke den Startschuss für den Redaktionsleiter, sich und sein Team mit all seinen Kompetenzen und Aufgabengebieten vorzustellen.

„Ich bin sehr dankbar dafür, dass Sie, liebe Gäste, heute als Multiplikatoren für diese tolle Stadt hier sind, um das neue WZ-Team kennenzulernen. Es ist sympathisch und leistungsfähig zugleich. Diese Redaktion sorgt dafür, dass ich jeden Tag Spaß habe, ins Büro zu gehen und dort arbeiten zu dürfen“, lobt Michael Passon den Zusammenhalt in den WZ-Räumen an der Rheinstraße 76. „Die WZ ist traditionell die stärkste Kraft in Krefeld, versteht sich als Korrektiv, als Motor, ist unabhängig und bürgernah. Und diese Werte, meine Damen und Herren, sind unser Versprechen an Sie für die Zukunft.“

Auf der Bühne übernimmt WZ-Chefredakteur Ulrich Tückmantel, der die gesamte Mannschaft noch einmal auf die Bühne holt: „Live sehen die doch viel besser aus, als auf den ollen Fotos der Präsentation.“ Das gibt großen Applaus. „Ich bin sehr dankbar für die hervorragende Arbeit, die dieses Team tagtäglich für Sie, liebe Gäste, leistet.“

Vortrag vom WZ-Chefredakteur sorgt für Gesprächsstoff

Es folgt ein Impuls-Vortrag von Tückmantel. Titel: „Medien.Lügen“. Anschaulich dargestellt an den Auswirkungen der russischen Propaganda-Mediums Russia Today (heute RT). Aber auch ganz aktuell an den Zugriffszahlen von Fake-News im Rahmen des US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf zwischen Hillary Clinton und Donald Trump. Das Thema polarisiert und wird von den Gästen anschließend in vielen Einzelgesprächen diskutiert.

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